DFB-Team: Auf der Zielgeraden der löw’schen Perfektion

Die Partien in Nordirland am Donnerstag und gegen Aserbaidschan (Sonntag) bilden den Abschluss der WM-Qualifikation für das DFB-Team. Wenig deutet darauf hin, dass Jogi Löw seine (sportlich) modische weiße Weste auf den letzten Metern Richtung Russland ablegen muss. Nach der Absage von Timo Werner braucht der Bundestrainer neue Lösungen für ein altbekanntes Problem.

Bis auf das etwas wackelig zustande gekommene 2:1 in Tschechien wusste sich der Weltmeister in diesem Länderspiel-Jahr stets zu steigern. Platz 1 in der FIFA-Weltrangliste eroberte sich die Löw-Elf zuletzt von Brasilien zurück. Bleibt die Frage, ob man mit zehn Siegen in zehn Spielen ein weiteres Ausrufezeichen mit Blick auf die WM 2018 setzen kann.

Duell der Defensivbollwerke

Eine perfekte Qualifikation hatte die DFB-Auswahl bereits vor der Europameisterschaft 2012 hingelegt – 30 Punkte bei einem Torverhältnis von 34:7! Im Vergleich dazu hat die Mannschaft aktuell ein Tor mehr erzielt und fünf weniger kassiert. Mit Nordirland stellt sich Deutschland zunächst der unbequemste Gruppengegner in den Weg. Durch fünf Siege in Folge hält die Green and White Army ihr Playoff-Ticket sicher in den Händen.

„Wir haben bislang eine sehr starke Qualifikation gespielt und wollen diese in alle Konsequenz erfolgreich durchziehen“, lautet die klare Ansage des Bundestrainers, der dafür erstmals seit Oktober 2016 wieder auf den wiedergenesenen Jerome Boateng als Abwehrchef bauen kann.

Feiert Deutschland in Nordirland den siebten Zu Null-Sieg im neunten Quali-Spiel? Ja – Quote 1,90, Nein – 1,80!

Keine Nachnominierung: Wagner soll es richten

Vorne hat es sich Timo Werner zur Aufgabe gemacht, die deutsche Quali für Russland entscheidend mitzugestalten. Sechs Tore in acht Länderspielen lassen die Pfiffe gegen den Leipziger Himmelsstürmer langsam verstummen. Der Haken: Nun fällt der 21-Jährige wegen einer Blockade in der Halswirbelmuskulatur aus. Ebenso wie Routinier Mario Gomez. Nachnominierungen? Fehlanzeige!

Eine Einladung für den formstarken Mark Uth (Hoffenheim) oder Maximilian Philipp vom Tabellenführer Dortmund käme mit Sicherheit nicht unverdient. Doch Joachim Löw war und ist nicht gewillt, in der aktuellen Phase Experimente einzugehen. Seine Antwort auf das alte, neue deutsche Sturmproblem heißt Sandro Wagner. Ein robuster und kopfballstarker Stürmer gegen die nordirische Abwehr, die im heimischen Windsor Park in Belfast noch kein Gegentor kassiert hat – das könnte passen! Bei den Torschützen-Wetten haben unsere Buchmacher jedenfalls Wagner sowie Thomas Müller (jeweils Quote 2,00) ganz oben auf dem Zettel.

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