Dynamo Dresden: Stillstand statt Aufstiegskampf

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Ist es nun doch das verflixte dritte Jahr nach dem Aufstieg? Aktuell scheint es so, denn Dynamo Dresden kommt in der Rückrunde überhaupt noch nicht in Tritt. Drei Partien bestritten die Sachsen im Jahr 2019, alle drei gingen verloren. Durch die Pleitenserie ist die SGD bis auf Rang 12 der Tabelle abgerutscht. Droht nun doch noch einmal der Abstiegskampf?

Es war der 11. September 2018. An diesem Tag wurde Maik Walpurgis als neuer Coach von Dynamo Dresden vorgestellt. Sein Vorgänger Uwe Neuhaus musste nämlich nach nur drei Pflichtspielen als erster Profi-Trainer in der Saison seinen Schreibtisch räumen. Mit dem Ostwestfalen sollte es aufwärts gehen, die Spielweise weiterentwickelt und modernisiert werden. Statt Ballbesitz-Fußball wollten die Verantwortlichen schnelle Kombination mit möglichst wenig Kontakten sehen. Doch aus dem Wunsch nach dem Aufstiegskampf ist inzwischen ein Hoffen und Bangen geworden, dass Dynamo nicht doch noch in den Tabellenkeller fällt.

Walpurgis nur mit 1,22 Punkten pro Partie

Nach dem anfänglichen Aufschwung unter Maik Walpurgis ist der Rotschopf bereits schon ins Schussfeld der Fans gerückt. Viele Anhänger können sowohl Aufstellungen als auch Spielweise des 45-Jährigen nicht nachvollziehen. Zwar hat Dresden aktuell noch neun Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz 16, aber sollte die SGD weiter so kläglich performen wie zuletzt, wird dieses Punktepolster ganz schnell schmelzen.

Nachdem Walpurgis drei seiner ersten vier Spiele gewonnen hatte, ging nicht mehr viel. Insgesamt kommt er nach 18 Partien auf einen Punkteschnitt von 1,22 pro Partie. Dieser würde maximal für einen Platz im Mittelfeld reichen, langfristig müsste man sich sogar eher nach unten als nach oben orientieren.

Täglich grüßt das Murmeltier…

Wie schon in den vergangenen Jahren auch droht Dynamo Dresden nach der Saison der Verlust von Stammspielern. Nach Justin Eilers (Werder Bremen), Michael Hefele (Huddersfield Town), Niklas Hauptmann (1. FC Köln) und Marvin Stefaniak (VfL Wolfsburg) steht nun auch Keeper-Eigengewächs Markus Schubert vor dem Absprung. Der 20-Jährige, der seit 2011 für die Schwarz-Gelben spielt, wird auch mit einigen Bundesligisten in Verbindung gebracht. Es wäre der nächste Schlag ins Kontor der Dynamos. Trotz größerer Ambitionen hat sich also doch irgendwie nichts verändert.

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