Dzeko, Falcao & Co.: Die Renaissance der Alt-Stürmer

Es scheint ein Virus europaweit im Umlauf zu sein. Dieser Virus löst bei einigen altgesottenen Stürmern einen echten Torhunger aus. Edin Dzeko, Radamel Falcao und Jermain Defoe – sie alle waren eigentlich schon weg vom Fenster, doch melden sie sich nun eindrucksvoll wieder zurück.

Er war eine der großen Stützen bei der Wolfsburger Überraschungsmeisterschaft im Jahr 2009. Edin Dzeko erzielte damals allein in der Bundesliga 26 Tore. 2010 wechselte er zu Manchester City, wo der Bosnier nie seine volle Schlagkraft entwickeln konnte. 16 Liga-Tore sollten sein Maximum auf der Insel bleiben. Seit dem Sommer 2015 schnürt Dzeko nun die Schuhe für den AS Rom. Nach einer eher durchschnittlichen ersten Saison mit zehn Pflichtspieltoren bei 39 Einsätzen, dreht er nun wieder so richtig auf. Nach 25 Ligapartien steht er schon bei 19 Toren und führt zusammen mit Juventus-Star Gonzalo Higuain die Torschützenliste der Serie A an.

„Er glaubt endlich an sich“

Zudem konnte der 30-jährige Dzeko auch noch einen Roma-Rekord für sich verbuchen. Beim 4:0 im Spiel gegen den FC Turin traf er im achten Spiel in Serie. Das hatte vor ihm noch keiner im Trikot der Hauptstädter geschafft. „Dzeko hat endlich begonnen, daran zu glauben, dass er ein Top-Angreifer ist – und das ist ein immenser Antrieb für uns. Er spürt das Vertrauen des Klubs und seiner Teamkameraden, die ihn seither verbessert haben“, wird sein Trainer Luciano Spalletti im kicker zitiert.

Falcao und Defoe können es auch

Allerdings ist Dzeko nicht der einzige erfahrene Angreifer, der seinen zweiten Frühling erlebt. Auch Radamel Falcao kann wieder lachen. Nach zwei katastrophalen Jahren in der Premier League bei Manchester United und dem FC Chelsea ist der Kolumbianer zurück beim AS Monaco. Dort trifft der 31-Jährige wieder regelmäßig. In 28 Pflichtspielen kommt er auf satte 23 Treffer. In der Liga belegt er hinter Edinson Cavani (25 Tore) und Alexandre Lacazette (21) Platz drei in der Rangliste der besten Torschützen.

Einer, den kaum jemand auf dem Zettel hat, ist Jermain Defoe. Der 34-jährige Routinier spielt mit 14 Saisontoren jedoch eine hervorragende Spielzeit beim AFC Sunderland. Exakt 58% aller AFC-Ligatore gehen auf das Konto von Defoe. Ohne ihn wäre das Schlusslicht der Premier League vermutlich schon jetzt sicher abgestiegen. Dabei war Defoe schon drauf und dran, seine Karriere in der nordamerikanischen MLS ausklingen zu lassen. Der Engländer kickte eine Saison für den FC Toronto, wechselte dann allerdings zurück in die Heimat, wo er mit 29 Toren in 58 Ligaspielen die Lebensversicherung des AFC Sunderland ist.

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