Eintracht Braunschweig: Konsequenzen nach schwachem Saisonstart

Als Absteiger aus der 2. Bundesliga gilt man in der 3. Liga zumeist als Aufstiegsanwärter Nummer 1. So auch in diesem Jahr. Eintracht Braunschweig und der 1. FC Kaiserslautern waren bei den Buchmachern vor dem Start in die Spielzeit in der Favoritengruppe geführt. Doch nach fünf Spieltagen ist vor allem in Braunschweig die Panik groß. Nun muss der langjährige Sportchef Marc Arnold seinen Schreibtisch räumen.

20 neue Spieler, ein neuer Trainer und eine geballte Ladung Trotz – das war in diesem Sommer das Erfolgsrezept von Eintracht Braunschweig. Zumindest wenn es nach den Vorstellungen der Verantwortlichen gegangen wäre. Denn bisher ist der Plan der Niedersachsen an allen Ecken und Enden nicht aufgegangen. Nach dem eigentlich überraschenden Abstieg aus der zweiten Spielklasse stehen die Löwen auch in Liga 3 vor einem Scherbenhaufen. Nach fünf Spieltagen warten die Blau-Gelben noch auf den ersten Sieg. Drei Remis brachten die einzigen drei Punkte, die gerade einmal für Rang 19 reichen.

Arnold muss gehen

Über zehn Jahre war Marc Arnold für die sportliche Ausrichtung der Eintracht verantwortlich. Nun hat die Krise auch ihn erwischt. „Nach den Entwicklungen in der vergangenen Saison und dem Abstieg aus der 2. Bundesliga sind wir überzeugt davon, dass wir auch in diesem Bereich neue Impulse setzen müssen“, erklärt Aufsichtsratschef Sebastian Ebel die Trennung und sagt weiter: „Wir bedauern sehr, dass es zu dieser Situation gekommen ist und bedanken uns bei Marc für die überaus vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit in den vergangenen zehn Jahren.“

Der in Südafrika geborene Arnold hatte großen Anteil am sportlichen Aufschwung der Braunschweiger in den vergangenen Jahren. Er galt als einer der Konstrukteure des Bundesligaaufstiegs der Eintracht. Nach der Beurlaubung des langjährigen Trainers Torsten Lieberknecht geht der Total-Umbruch noch weiter.

Quote 23,00 für Mega-Aufholjagd

Die Aufgaben Arnold sollen auf den neuen Cheftrainer Henrik Pedersen und Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt verteilt werden.

Sollte Braunschweig gegen den Erwartungen doch noch eine unglaubliche Aufholjagd starten und am Ende Meister werden, würde dies aktuell mit Quote 23,00 belohnt werden.

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