Erkenntnisse vom Supercup: Bayern souverän, Frankfurt droht Horrorsaison

Autsch! Aus Sicht der Frankfurter war das 0:5 vor heimischer Kulisse ein herber Tiefschlag, auch wenn es „nur“ um den Supercup ging. Der Abend hat auf beiden Seiten viele Erkenntnisse gebracht – gute wie schlechte.

Alles beim Alten

Trotz aller Störgeräusche um seine Person hat Robert Lewandowski geliefert. Sein Dreierpack war der erste überhaupt in der Geschichte des Supercups, zudem war es sein siebter Titel mit den Bayern. Die Münchner starteten in Frankfurt ohne einen Neuzugang und das zahlte sich aus. Die Mannschaft kennt sich, ist eingespielt und hat durch altbekannte Spielzüge die Eintracht-Defensive schon in der ersten Halbzeit filetiert. Robben und Ribery mögen in die Jahre gekommen sein, dennoch zeigen sie immer noch Leistungen auf Top-Niveau. Da wird es der junge Coman schwer haben, trotz seines Tores, auf Spielzeit zu kommen. Worauf sich der deutsche Serienmeister in Zukunft vorbereiten darf, wurde beim rüden Foul an David Alaba deutlich. Wenn der Gegner spielerisch abgemeldet wird, dann holt er eben das grobe Besteck raus und es wird ordentlich zugelangt. Sollten die Bayern dennoch von Verletzungssorgen überwiegend verschont bleiben, dann dürfte in dieser Form der nächsten Meisterschaft nichts im Wege stehen (Quote 1,12).

Alarmstufe Rot bei der Eintracht

Gegen Bayern München kann man verlieren, das haben schon viele Vereine erfahren. Auch ein 5:0 kann passsieren, aber wie sich die Eintracht in dieser frühen Phase der Spielzeit präsentiert hat, lässt nichts Gutes für die anstehende Saison erwarten. Dreifachbelastung durch Ligaalltag, Europa League und Pokal. Hier sind die Hessen bekanntlich Titelverteidiger – und den wollen alle schlagen. Vieles passte noch nicht zusammen bei der Eintracht. Der personelle Umbruch scheint schwerer zu wiegen als von den Verantwortlichen angenommen. Rönnow im Tor sah bei zwei Gegentoren mehr als unglücklich aus. Auf dem Feld fehlt ein Leader, wie es Boateng war. Einzige Hoffnung ist Vizeweltmeister Ante Rebic, aber ob er alleine eine ganze Mannschaft tragen kann bleibt zu bezweifeln. In den Eintracht-Fanforen werden schon Horrorszenarien gesponnen und Vergleiche zur letzten Saison des 1. FC Köln gezogen, die bekanntlich mit dem Abstieg endete. Mit einer Quote von 4,50 steht die Eintracht für unsere Bookies auf Platz 6 der Abstiegsanwärter.

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