Das Scheitern der „kleinen“ Bundesliga-Teams

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Underdogs – sie lassen das Herz jedes Fußball-Romantikers höher schlagen. Auch in der Bundesliga schaffen es immer wieder vermeintlich kleine Vereine, die Konkurrenz zu ärgern und ins internationale Geschäft einzuziehen. Doch im Folge Jahr können diese Außenseiter ihre Leistung oft nicht wiederholen und müssen sich – wie aktuell der SC Freiburg – schon in der Qualifikation aus dem Europapokal verabschieden. Doch die Freiburger haben eine ganze Latte an Vorgängern, denen es genauso erging.

Der Jubel ist groß, wenn sich kleine Teams überraschend am Ende einer Bundesliga-Saison unter den besten sieben Mannschaften des Landes wiederfinden und sich somit für den Europapokal qualifizieren. Doch oft werden diesen Vereinen nach einer guten Saison die Leistungsträger von größeren, finanzkräftigeren Klubs weggekauft, sodass sich die Underdogs in der Folgesaison meist neu erfinden müssen. Und das geht meistens schief. Diese „kleinen“ Bundesligisten scheiterten in den vergangenen Jahren schon in der Europapokal-Qualifikation:

2017, Europa League, SC Freiburg:

Trotz eines 1:0-Hinspielsieges schaffte es der Sportclub nicht, den Vorsprung auch über das zweite Duell mit NK Domzale zu bringen. Nach einer torlosen Halbzeit besiegelte ein Doppelschlag zwischen der 50. und 60. Minute das Freiburger Aus. Somit verpassten es die Breisgauer, zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen. In der Saison 2013/14 war ihnen das noch gelungen.

2016, Europa League, Hertha BSC:

Ähnlich wie dem SC Freiburg erging es Hertha BSC vor knapp einem Jahr. Damals hieß der Gegner der Hauptstädter allerdings Brondby IF. Auch das Hinspiel entschied der Bundesligist mit 1:0 für sich, doch die Dänen, die vom deutschen Trainer Alexander Zorniger gecoacht wurden, schlugen daheim zurück. Und ausgerechnet ein ehemaliger Bundesliga-Stürmer macht den Berliner EL-Traum zunichte. Teemu Pukki, in der Vergangenheit beim FC Schalke unter Vertrag, markierte beim 3:1 alle Tore für die Gastgeber.

2014, Europa League, FSV Mainz 05:

Eine 1:0-Führung nach dem Hinspiel scheint für die Bundesligisten kein gutes Omen zu sein. Auch der FSV Mainz brachte diesen Vorsprung 2014 nicht über das zweite Duell hinaus. 1:3 hieß es im Rückspiel. Gegner war damals der griechische Erstligist Asteras Tripolis, der 2003 noch in der 5. Liga gespielt hatte. Für Tripolis, das sich in den Playoffs auch noch gegen Maccabi Tel Aviv durchsetzte, war es die erste Teilnahme an einer Gruppenphase eines internationalen Wettbewerbs.

2013, Europa League, VfB Stuttgart:

Gegen Botew Plowdiw reichte es in der dritten Qualifikationsrunde noch, in den Playoffs war für den VfB, der sich erst durch das Erreichen des DFB-Pokalfinales qualifizierte, dann allerdings gegen HNK Rijeka Schluss. Nach einer 1:2-Pleite im Hinspiel reichte ein 2:2 in Vergleich Nummer 2 nicht. Besser machte es damals Eintracht Frankfurt, das sich souverän gegen Qarabag Agdam durchsetzte und somit für die Gruppenphase qualifizierte.

2011, Europa League, FSV Mainz 05:

Und noch einmal der FSV Mainz 05. Die Rheinhessen scheiterten bereits vor sechs Jahren zum ersten Mal in der Europa League-Quali. Damals war eine Fußballmacht namens Gaz Metan Medias aus Rumänien der Bezwinger. Sowohl im Hin- als auch im Rückspiel stand es nach 90 bzw. 120 Minuten 1:1, sodass das Elferschießen entscheiden musste. Sami Allagui und Elkin Soto hießen die Pechvögel, die aus elf Metern nicht trafen und somit wohl eines der schmachvollsten Aus eines Bundesligisten in der Europapokal-Historie besiegelten.

Das große Scheitern der Bundesligisten begann eigentlich erst so richtig mit der Einführung der Europa League in der Saison 2009/10. Im Vorgängerwettbewerb, dem UEFA Pokal, hielten sich die deutschen Team zumindest in der jüngeren Vergangenheit in der Qualifikation schadlos.

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