1. FC Köln: Eine Krise historischen Ausmaßes

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Köln verliert gegen Roter Stern Belgrad. Köln verliert gegen Leipzig. Köln verliert in Stuttgart. Köln verliert in Borissow. Ein Nackenschlag folgt dem anderen. Und so langsam hat sich Fußball-Deutschland dran gewöhnt. Kaum einer merkt, dass der Klub, der sich in den drei letzten Jahren stetig nach oben gearbeitet hat, eine Talfahrt hinlegt, die die Fußballwelt noch nicht gesehen hat. Egal wie die Sache für den FC ausgeht: Diese Saison geht in die Geschichtsbücher ein.

Dass der 1. FC Köln den schlechtesten Bundesliga-Start aller Zeiten hingelegt hat, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Zwar holte Saarbrücken in der Spielzeit 1963/64 auch nur ein Remis aus acht Spielen, schoss dabei aber vier Mal so viele Tore wie der FC, also zwölf. Wo wir auch schon beim Knackpunkt der Kölner Krise wären: die unfassbare Torflaute. Das Thema Modeste-Ersatz wurde endlos diskutiert. Der Franzose hat in der Saison 2016/17 49% der 51 Kölner Ligatore erzielt, hinter ihm war einzig Osako ein erstzunehmender Torschütze (sieben Treffer). Auch ohne den Abgang von Modeste hätte Köln einen weiteren treffsicheren Stürmer gebraucht, so eigentlich zwei. Es kam Cordoba, der in keinem seiner vier Europa-Jahre mehr als fünf Ligatore hinbekommen hat.

Die Abwärtsspirale dreht sich

Dass die aktuelle Kölner Offensivabteilung die Modeste-Lücke nicht schließen kann, ist offensichtlich. Viel schlimmer ist aber: Jojic, Osako, & Co. halten nicht mal ihr bescheidenes Niveau der Vorsaison. Vor einem Jahr hatten sie zu 13 FC-Treffern fünf Stück beigesteuert (Modeste traf acht Mal), aktuell steht der Klub bei insgesamt nur drei Toren. Geht es in dieser Tonart weiter, steuert der 1. FC Köln schnurstracks auf neue Negativrekorde zu – und das als Europacup-Teilnehmer. Die schlechtesten Hinrunden aller Zeiten spielten bis dato drei Klubs aus Berlin: 1965/66 Tasmania (ein Sieg, ein Remis, acht Tore), 2009/10 Hertha (ein Sieg, drei Remis, 13 Tore) und 1974/75 Tennis Borussia (zwei Siege, ein Remis, 21 Tore). Alles Werte, die der FC locker unterbieten kann, wenn er so weitermacht.

Letzte Chance gegen Bremen

Natürlich ist bei den Kölnern nicht alles Unvermögen. Aber dass ausgerechnet jetzt wichtige Stützen des Teams verletzungsbedingt ausfallen, selbst beste Torchancen nicht verwertet werden und unmittelbar nach nicht gegebenen Elfmetern Gegentore fallen, passt eben zu einer Saison, in der alles schiefgeht, was schiefgehen kann – Murphy’s Law. So wie sich der Verein aktuell präsentiert, ist es durchaus realistisch, dass die so sehr herbeigesehnte erste Europapokal-Teilnahme seit 25 Jahren mit sechs Niederlagen oder vielleicht einem Punkt im Heimspiel gegen Borissow endet. National ist der sechste Abstieg der Klubgeschichte nur noch zu verhindern, wenn mit einem Sieg über Bremen (Quote 2,45) am Sonntag endlich die Wende eingeleitet wird. Als womöglich schlechtester Absteiger aller Zeiten in die 2. Liga zu gehen, wäre eine Hypothek, die den Wiederaufbau stark belasten würde.

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