Eintracht Frankfurt: Die größte Tretertruppe der Liga

Wer als Eintracht-Fan jetzt gleich aufschreit: Auch ohne Anführungszeichen ist die Überschrift ein sinngemäßes Zitat des Frankfurter Cheftrainers Niko Kovac. Und dem in Berlin geboren Kroaten gefällt es gar nicht, dass sich seine Männer in dieser Saison – und ganz besonders in der aktuellen Krise (drei Spiele ohne Tor und Punkt) – derart häufig zu Disziplinlosigkeiten hinreißen lassen.

Es fehlt auch an Cleverness

Neben der mangelnden Disziplin attestiert Kovac seiner Truppe fehlende Cleverness. Aktionen wie die von Haris Seferovic, der dem Herthaner Stark beim Stand von 0:1 den Ellenbogen ins Gesicht rammte und glatt Rot sah, bringen Kovac auf die Palme. Und das zu recht. Denn nur fünf Minuten nach dem Platzverweis machte Darida den Deckel drauf: 0:2, das Spiel war gelaufen. Die Eintracht ist in kürzester Zeit vom dritten auf den sechsten Platz abgerutscht. Die Champions League ist kein Thema mehr, selbst die Europa League-Quali droht den Hessen durch die Finger zu flutschen.

Kovac spricht von Dummheit

Was Kovac dabei fuchsteufelswild macht und ihn im kicker nicht nur zum Zitat von der „größten Tretertruppe in Deutschland“ veranlasste: Der Seferovic-Aussetzer ist kein Einzelfall. Im Gegenteil: Es war Platzverweis Nummer 6 (fünf Mal Rot, ein Mal Gelb-Rot) in dieser Saison, bereits der dritte im neuen Jahr. Seferovic, dessen Verhalten Kovac „eine Dummheit“ nannte, kann sich auf eine saftige Geldstrafe gefasst machen. Und auch der Rest der Truppe sollte endgültig gewarnt sein. Es heißt unbedingt, einen Gang zurückzuschalten.

Auch zu viele Gelbe Karten

Den Fuß vom Gas nehmen sollten die Frankfurter dabei nicht nur in Sachen Platzverweise. Auch bei den Verwarnungen ist der Klub mit 58 Gelben Karten Ligaspitze. Oder umgekehrt gesagt: Schlusslicht der Fairplay-Tabelle. Auch die daraus resultieren Sperren tun beim Kampf ums europäische Geschäft weh. Jüngstes Beispiel: Osmar Mascarell, der bereits zum zweiten Mal zusehen musste. Dass sie es besser – und vor allem disziplinierter – können, dürfen die SGE-Profis am Sonntag gegen den SC Freiburg beweisen. Für einen Heimsieg gibt es aktuell die Quote 2,15.

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