Warum Nils Petersen die bessere Wahl ist

Die besten Online Sportwetten Close-up Fussballspieler Kader auf dem Spielfeld

Obwohl im Vorfeld der Nominierungen niemand mit einer wirklichen Überraschung gerechnet hat, benannte Bundestrainer Joachim Löw den Freiburger Nils Petersen. Sandro Wagner bleibt dagegen zuhause. Und das hat gute Gründe.

Einsatz gegen Ersatz

Es ist allgemein bekannt, dass ein Stürmer an seinen Toren gemessen wird. Nils Petersen hat in der abgelaufenen Saison 15 Mal getroffen und ist damit der erfolgreichste deutsche Angreifer. Im Laufe der Saison entwickelte sich der 29-Jährige in Freiburg mehr und mehr zum Leader. 15 Mal führte er die Freiburger als Kapitän aufs Feld.

Sandro Wagner hat dagegen weniger Führungsqualitäten. Im Gegenteil: Nach einer durchwachsenen Hinrunde in Hoffenheim hat er nur sieben Spiele über die volle Distanz gemacht und dabei viermal treffen können. Im Winter lockte dann der Platz hinter Robert Lewandowski auf der Bank der Bayern. Diese Chance nutzte er. Trotzdem: Auch in der Rückrunde kam er nur auf magere vier Spiele über 90 Minuten. Immerhin stehen am Ende des Halbjahres acht Treffer auf dem Konto. Petersen hat 2.240 Bundesligaminuten auf der Uhr, Wagner mit 1594, etwas mehr als die Hälfte.

Rio gegen Quali

Nils Petersen hat, im Gegensatz zu Wagner, noch kein A-Länderspiel bestritten. Löw betonte aber bei der Nominierung, dass er es dem Freiburger durchaus zutraut, seine Leistungen zu bringen. Sandro Wagner gab sein Debüt Anfang Juni 2017 im Freundschaftsspiel gegen Dänemark. Dann kam sein vermeintlicher Gala-Auftritt in der EM-Quali gegen San Marino, wo er beim 7:0, dreimal traf. Im Confed-Cup spielte Wagner lediglich 57 Minuten im ersten Spiel gegen Australien. Timo Werner war in diesem Turnier einfach zu stark und lief ihm den Rang ab.

Nils Petersen hat zwar noch kein Spiel unter Jogi Löw gemacht, wusste aber an anderer Stelle zu überzeugen. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio war er einer von drei Spielern über 23 Jahren, die nominiert werden durften. Er hat in sechs Spielen sechsmal getroffen und hatte maßgeblichen Anteil am Gewinn der Silbermedaille.

Spieler der Gegensätze

Jogi Löw bevorzugt Spieler mit einem ruhigen Gemüt. Der Freiburger ist der Typ Macher und kein Großmaul. Daher hat Löw Petersen für die WM nominiert (Deutschland als Favorit auf den Titel, Quote 5,50). Dass er introvertierte Spieler bevorzugt, zeigte Löw in der Vergangenheit bereits des Öfteren. Spieler wie Kevin Großkreutz oder der Bremer Max Kruse, die abseits des Platzes für Schlagzeilen sorgten, wurden von Löw nicht mehr berücksichtigt. Zwar hat Wagner nicht mit einer Eskapade aufgewartet, ein großes Ego hat er aber allemal. Wie nach dem Heimspiel des FC Bayern gegen Mönchengladbach (5:1). Wagner hatte zwei Tore zum Sieg beigesteuert. Nach der Partie sagte er, ganz im Wagner-Stil, dass er in den letzten Wochen und Monaten seine Tore gemacht habe und verdient hätte, mit nach Russland zu fahren. Hochmut kommt oft vor dem Fall.

Anbieter des Monats
Top Wettseiten
Top Sportwetten Boni
Top Online Casinos
Top Casino Boni
Nach oben
×
Wetten.com Kunde? Hier geht es zum Login
×
Dein Bonus Code:
Das Bonusangebot hat sich bereits in einem weiteren Fenster geöffnet. Falls nicht, kannst du es aber auch nochmal über den folgenden Link öffnen:
Zum Anbieter
Schließen
Nicht verpassen! Exklusive Angebote auf wetten.com
Nicht wieder anzeigen