Hector zum BVB? Das würde für beide Seiten Sinn machen

Täglich raschelt im Transfer-Gerüchte-Dschungel mächtig. So auch in diesen Tagen. Aktuell wird über einen Wechsel von Nationalspieler Jonas Hector zu Borussia Dortmund getuschelt. Wechseln wird der Linksfuß im Abstiegsfall mit Sicherheit. Als Zweitliga-Spieler würde Hector seinen Status bei Joachim Löw aufs Spiel setzen. Beim BVB würde 27-Jährige auf jeden Fall den Konkurrenzkampf anheizen.

Es wäre ein echtes Schnäppchen für den neuen Arbeitgeber von Jonas Hector. Der deutsche Nationalspieler würde im Abstiegsfall des 1. FC Köln nur zwischen sieben und acht Millionen Euro kosten. Möglich macht dies eine Ausstiegsklausel, die im Vertrag des 27-Jährigen verankert ist. Schlecht für den Effzeh, gut für den BVB?

Hector konstanter am Ball

Nach Medienberichten soll die Borussia seine Fühler nach dem gebürtigen Saarländer ausgestreckt haben. Diese Verpflichtung würde durchaus Sinn ergeben. Denn die linke Position in der Viererkette war in der jüngeren Vergangenheit oft die Schwachstelle der Schwarz-Gelben. Vor allem weil Kapitän Marcel Schmelzer und Konkurrent Raphael Guerreiro sich in dieser Saison viel mit Verletzungen herumplagten. Schmelzer verpasste insgesamt 19 Pflichtspiele, bei Guerreiro waren es bisher sogar 25 Partien. Immer wieder wurde das Duo durch kleinere, neue Verletzungen zurückgeworfen.

Zwar musste auch Hector 22 Spiele verletzungsbedingt von der Tribüne zuschauen, bei ihm war es allerdings nur eine schwere Blessur. Es war gleichzeitig das erste Mal in der Profikarriere von Jonas Hector, dass er so lange ausfiel.

Mit Rode, Guerreiro, Durm, Reus und Kagawa hat der BVB genug Dauerpatienten, die regelmäßig einen Platz im Lazarett inne haben. Ein konstant fitter Kicker würde den Dortmundern also auf jeden Fall gut zu Gesicht stehen.

Wenig internationale Erfahrung

Aber auch für Jonas Hector wäre der Wechsel in den Signal Iduna Park durchaus sinnig. Bisher kann der Linksfuß nur auf eine Saison im Europapokal zurückblicken, in der er aufgrund von Verletzungen nur 35 Minuten zum Einsatz kam. Auch Titel fehlen in seiner Vita eindeutig. Beim BVB hätte Hector so etwas wie eine Europapokal-Garantie und würde zudem seinen Platz in der Nationalmannschaft festigen. Möchte Hector, der als sesshafter und bodenständiger Spieler gilt, den nächsten Schritt in seiner Karriere machen, muss er den Wechsel zu einem deutschen Top-Klub wagen. Und der BVB würde bei diesem Schnäppchen sicherlich nicht Nein sagen.

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