FC Bayern: Heynckes macht sich mit Rückkehr den perfekten Abgang kaputt

Es ist DIE Meldung in dieser Woche! Jupp Heynckes soll zum vierten Mal in seiner Karriere den Trainerposten beim FC Bayern nehmen. Nach der Entlassung von Carlo Ancelotti wollen die Münchner Verantwortlichen auf Altbewährtes zurückgreifen, um noch die sechsten Meisterschaft in Folge einzufahren. Dies wird jedoch alles andere als leicht. Ein Heynckes-Scheitern ist durchaus möglich.

Wer hätte das gedacht? Der FC Bayern holt laut Medienberichten Jupp Heynckes aus dem Trainerruhestand. Der 72-Jährige soll den deutschen Rekordmeister bis zum Ende der Saison betreuen und ihn wieder zurück in die Erfolgsspur bringen.

Nur noch acht Spieler von 2013 im Kader

Für Heynckes wäre es bereits die vierte Amtszeit als Coach des FC Bayern. Erstmals übernahm er diesen Job im Jahr 1987 – vor exakt 30 Jahren! Damals holte er mit den Bayern zwei Meisterschaften sowie zwei Superpokal-Siege. Erst 2009 kehrte er nach München zurück, als er den FC Hollywood interimsweise für fünf Partien betreute. Vier Siege und ein Remis zeigten, dass es der Routinier immer noch drauf hat. Alle Zweifel daran wischte er in der Saison 2012/13 weg, als er die Münchner zum Triple führte.

Doch seitdem sind viereinhalb Jahre vergangen und der Klub hat sich ein Stück weit verändert. Zwar ist es lobenswert, dass Heynckes seinem Kumpel Uli Hoeneß in einer schwierigen Zeit helfen will, doch eigentlich hatte er 2013 doch schon den perfekten Karriere-Ausklang. Aus dem Kader von 2013 stehen derzeit nur noch acht Spieler beim FCB unter Vertrag. Mit Manuel Neuer und Franck Ribery fehlen zwei wichtige Akteure langfristig.

Heynckes trieb Ribery zu Höchstleistungen

Gerade der Ausfall von Ribery dürfte Heynckes schwer treffen, schließlich blühte der Franzose unter dem Altmeister noch einmal richtig auf. 22 Tore und 36 Assists konnte Ribery (59 Einsätze) in der zweijährigen Amtszeit von Heynckes in der Bundesliga verbuchen. Durchschnittlich war der Flügelflitzer damals in fast jedem Spiel an einem Tor direkt beteiligt.

Ein weiterer Unterschied ist die jeweilige Ära vor dem Heynckes-Antritt. 2011 wurde der Rheinländer geholt, um die Dominanz des BVB zu brechen. Dies gelang erst in der zweiten Saison, gipfelte dann allerdings im Triple-Gewinn. Nun muss Heynckes Arbeit nach fünf Meisterschaften in Serie schnell Wirkung zeigen, denn für das verwöhnte Bayern-Publikum sind die nationalen Titel schon fast selbstverständlich. In seiner vierten Amtszeit lastet noch einmal mehr Druck auf dem Coach als in seinen bisherigen. Hoffentlich zerstört sich Heynckes mit diesem Engagement nicht sein Andenken als Triple-Trainer. Die Quote für einen Meistertitel des FC Bayern liegt derzeit übrigens bei 1,40.

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