HSV: Ein Neustart mit positiven Folgen?

Beim Hamburger SV geht es weiter drunter und drüber. Rund anderthalb Monate nach der Entlassung von Cheftrainer Markus Gisdol erwischte es beim akut abstiegsgefährdeten Bundesliga-Dino jetzt auch den Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt. Coach Bernd Hollerbach darf vorerst bleiben, obwohl er aus den ersten sechs Spielen nicht einen Sieg holte (drei Remis, drei Niederlagen) und mit dem HSV schon sieben Zähler Rückstand auf Relegationsplatz 16 hat.

Bernd Hoffmann spricht von Neustart

Nachdem viele HSV-Fans lange auf einen kompletten personellen Schnitt gehofft hatten, ist er jetzt vom Aufsichtsratsvorsitzenden Bernd Hoffmann vollzogen worden. Der 55-jährige Präsident des Traditionsvereins sprach von einem „Neuanfang“. Die operative Führung im Verein übernimmt vorerst der Alleinvorstand Frank Wettstein. Die bisherigen Aufgaben von Sportdirektor Todt, wozu auch die Vertragsverhandlungen gehören, werden im Fachbereich Sport aufgeteilt. Es entsteht also keine operative Lücke.

Ob dieser „Neustart“ aber auch wirklich ein Neuanfang für den krisengebeutelten HSV ist, wird sich erst zeigen müssen. Klar ist, dass sicher nicht kurzfristig mit einer deutlichen Verbesserung der sportlichen Situation zu rechnen ist. Zum Neustart gehört wohl auch der erstmalige Abstieg in die 2. Bundesliga, der kaum noch zu vermeiden scheint. Fest steht auch, dass nur eine Saison im Unterhaus die komplette Vereinsstruktur und das Gehaltsgefüge verändern würde. Mit einer neuen Mannschaft, einer neuen Vereinsführung und womöglich auch einem neuen Trainer könnte das Unterfangen Neustart tatsächlich funktionieren.

Am Samstag in der Allianz-Arena zu Gast

Zunächst einmal geht es für den HSV erst einmal darum, sich in den verbleibenden neun Saisonspielen so teuer wie möglich zu verkaufen. Am Samstag (ab 15:30 Uhr) gastiert Hamburg aber ausgerechnet beim deutschen Rekordmeister und souveränen Spitzenreiter FC Bayern München. Die letzten drei Begegnungen in München verlor der HSV 0:8, 0:5 und 0:8. Es ist davon auszugehen, dass Bayern am Samstag gegen die höchst verunsicherte HSV-Mannschaft den nächsten Kantersieg einfährt. Die Gastgeber setzen sich mit mindestens drei Toren Unterschied durch, Quote 1.95!

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