HSV-Leihspieler: Lasogga schon Publikumsliebling, Halilovic bleibt ein Problemfall

Leihspieler gehören im Profi-Fußball inzwischen schon zum ganz normalen Alltag. In Spanien und Italien geben einige Klubs sogar 20 oder mehr Spieler auf Zeit ab – gleichzeitig! Aber auch in der Bundesliga hält dieses Modell immer mehr Einzug. Der Hamburger SV hat derzeit fünf Spieler verliehen. Allerdings läuft es nur bei einem so richtig rund. Wer das ist? Wir verraten es Ihnen!

Ein mickriges Tor in der Saison 2016/17 – die Bilanz von Pierre-Michel Lasogga beim HSV war zuletzt alles andere als gut. So kam es nicht überraschend, dass sich die Wege der beiden Parteien im Sommer trennten – zunächst jedoch nur auf Zeit. Der bullige Stürmer wurde bis zum Ende der Spielzeit zu Leeds United verliehen.

Baut ein englischer Zweitligist den Hanseaten jetzt einen Klasse-Stürmer? Kann gut sein! Denn Lasogga scheint wieder zur Form gefunden zu haben. Drei Tore und drei Assists in nur fünf Einsätzen ist eine wirklich mehr als gute Bilanz. Natürlich wird man da auch in Hamburg wieder aufmerksam. „Spielt Pierre eine gute Saison, könnte er auch mit viel frischem Selbstvertrauen bei uns wieder eine Rolle spielen“, äußerte sich HSV-Sportdirektor Jens Todt gegenüber der Hamburger Morgenpost.

Halilovic muss lange pausieren

Kennt noch jemand Alen Halilovic? Für den 21-jährigen Kroaten blätterte der HSV im Sommer 2016 fünf Millionen Euro beim FC Barcelona hin. Die Leistung, die die Hamburger dafür bekommen haben, entspricht nur einem Bruchteil des Preises – sieben Einsätze, ein Tor, keine Vorlage. Kein Wunder also, dass der Mittelfeldspieler schon im Winter wieder verliehen wurde.

Derzeit ist er für UD Las Palmas auf Torejagd – mehr oder weniger. Denn ein Treffer gelang ihm für die Inselmannschaft noch nicht. Und das in 21 Partien! Gerade einmal drei Vorlagen und eine rote Karte steuerte der Kroate bei. Zudem muss Halilovic jetzt auch noch lange pausieren. Er leidet an einer Knöchelverletzung und ist wohl erst wieder im Dezember fit. Ziemlich unwahrscheinlich, dass Las Palmas bei diesen Leistungen die Kaufoption über vier Millionen Euro am Ende der Saison zieht.

Auch Porath, Ferati und Altintas auf Zeit „verkauft“

Das Quintett wird außerdem von Finn Porath, Arianit Ferati und Batuhan Altintas vervollständigt. Alle drei sind Talente, die nun bei anderen Klubs Spielpraxis sammeln sollen. Ferati (Erzgebirge Aue) und Porath (SpVgg Unterhaching) sind dabei in Deutschland geblieben, Altintas zog es in die türkische Süper Lig zu Evkur Yeni Malatyaspor. Allerdings gehört keiner aus dem Trio zur Stammelf in seinem Team, Altintas ist sogar noch ohne Einsatz.

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