Ibrahimovic, Messi, Ronaldo: Die heilige Dreifaltigkeit

Drei Tore in einem Spiel: Mal wieder hat Ibrahimovic Saint-Etienne zlatanisiert. Insgesamt traf der Schwede bei 14 Auftritten gegen die ASSE 17 Mal. Bald wird er das 400. Tor seiner Karriere erzielen. Zlatan ist nicht nur einer der besten Stürmer der Gegenwart, sondern einer der besten aller Zeiten. Das Faszinierende: Mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo gibt es zwei andere, die genauso gut, vielleicht sogar noch ein bisschen besser sind. Alle drei Kicker werden uns in wenigen Jahren sehr fehlen.

Die übliche Stürmerhierarchie im europäischen Klubfußball liest sich in etwa so: Wer über mehrere Spielzeiten konstant zweistellig trifft, ist etabliert. Mit um die 20 Buden ist man eine große Nummer. Und dann gibt es die Überflieger, die alles in Grund und Boden schießen.

Riege der Superstürmer: Von Di Stefano bis Ronaldo

In jedem Jahrzehnt gibt es einen, der alle anderen in den Schatten stellt. In den 1950er Jahren war es Alfredo di Stefano, der in 392 Spielen 305 Tore erzielte, in den 60er Jahren Ferenc Puskas (529 Spiele, 514 Tore), danach der legendäre Pele (1.363 Spiele, 1.281 Tore), der allerdings nie in Europa spielte. Außerdem Bayern-Bomber Gerd Müller (536 Spiele, 476 Tore). In den 80er Jahren traf Marco van Basten bis zum frühen Karriereende mit 27 in 349 Spielen 270 Mal, die 90er gehörten Ronaldo (435 Spiele, 282 Tore). Überflüssig zu erwähnen, dass nicht nur Tore, sondern auch Titel die Wege dieser Überkicker pflastern.

Die goldene Troika Ibrahimovic, Messi, Ronaldo

In den 2000ern betraten dann die glorreichen Drei die Bühne. 2001/02 trat der Älteste von ihnen, Zlatan Ibrahimovic (Jahrgang 1981), erstmals für Ajax gegen den Ball. Ein Jahr später zog Ronaldo (1985) das Sporting-Trikot über, 2004 gab schließlich Messi (1987) sein Barca-Debüt. Es folgte ein munteres Scheibenschießen, das bis heute anhält. Oldie Ibra ist dabei mit seinen 397 Toren in 665 Spielen (0,6 Tore/Spiel) tatsächlich am wenigsten erfolgreich. Messi steht aktuell bei 485 Treffern in 564 Pflichtspielen (0,86 Tore/Spiel), Ronaldo hat die 500 bereits durchbrochen (669 Spiele, 503 Tore, 0,75 Tore/Spiel). Treffer für das jeweilige Nationalteam sind noch nicht eingerechnet.

85 Pokale – und es geht noch weiter

Wahnwitzige 33 Titel gewann Ibrahimovic mit Ajax, Barca, den beiden Mailänder Klubs, PSG und Man Utd. Persönliche Auszeichnungen – unter anderem fünf Mal Torschützenkönig und zehn Mal Fußballer des Jahres – kommen hinzu. Was ihm fehlt, ist der Champions League-Titel. Messi (vier Mal mit dem FC Barcelona) und Ronaldo (ein Mal mit Man Utd, zwei Mal mit Real Madrid) haben ihn natürlich. Insgesamt hat der Argentinier 31 Pokale hochgehalten und war fünf Mal Weltfußballer. CR7 hat 21 Titel zu bieten. Das Besondere: Als einziger dieses Trios konnte er mit seiner A-Nationalmannschaft einen großen Erfolg feiern (Europameister 2016).

Drei Stürmer dieses Kalibers zur gleichen Zeit – das gab es noch nie. Langsam aber sicher geht ihre Ära zu Ende. Genießen wir ihre Tore, so lange sie noch treffen. Wir werden sie schon bald vermissen.

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