WM-Playoffs: Pleite löst italienische Rücktrittswelle aus

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Viele Fußball-Fans trauten ihren Augen bei diesem Ergebnis nicht. In zwei Partien in den europäischen WM-Playoffs (0:1, 0:0) musste sich die italienische Nationalmannschaft Schweden geschlagen geben. Ein Tor gelang der Squadra Azzurra in 180 Minute nicht. So kommt es, dass Italien erstmals seit 1958 nicht bei einer Weltmeisterschaft vertreten ist. Diese historische Pleite trat außerdem eine Rücktrittswelle aus. Gleich vier Spieler kündigten an, in Zukunft nicht mehr für die Nationalmannschaft auflaufen zu wollen.

461 Länderspiele – so viel Erfahrung wird der italienischen Nationalmannschaft zukünftig nicht mehr zur Verfügung stehen. Gleich vier Spieler verkündeten nach dem blamablen WM-Aus in den Playoffs gegen Schweden ihre Karriereende in der Nationalmannschaft. Gemeint sind Gianluigi Buffon, Giorgio Chiellini, Daniele de Rossi und Andrea Barzagli. Das Quartett gehörte über viele Jahre zum Stammpersonal in der Squadra Azzurra, war inzwischen jedoch in die Jahren gekommen.

„Ich hoffe die jungen Spieler können nun das Heft in die Hand nehmen und es besser machen als wir“, sagte Barzagli nach seinem letzten Länderspiel am Montagabend.

Coach Ventura vor dem Aus

Damit steht Italien vor einer enormen Aufgabe. Für Buffon steht mit Namensvetter Gianluigi Donnarumma zwar ein exzellenter Nachfolger bereit, in der Innenverteidigung entsteht jedoch ein Vakuum. Neben Leonardo Bonucci braucht es nun zwei neue Verteidiger. Gut möglich, dass in Zukunft auf die jüngere Garde gesetzt wird. Alessio Romagnoli steht beim AC Mailand unter Vertrag, Daniele Rugani bei Juventus Turin. Beide sind Anwärter für die zwei offenen Positionen. Aber auch Mattia Caldara von Atalanta Bergamo meldet mit guten Leistungen Ansprüche an. Ob das Trio jedoch bereits das gleiche internationale Format haben wie ihre Vorgänger, werden wir jedoch vermutlich erst in der kommenden EM-Qualifikation sehen.

Allerdings könnte es nicht nur innerhalb des Kader sondern auch auf der Trainerbank Änderungen geben. Coach Gian Piero Ventura hat nach der Pleite kaum noch Halt bei Fans und Funktionären. Carlo Tavecchio, Präsident des italienischen Fußballverbandes, beraumte eine Krisensitzung an. „Wir sind zutiefst betrübt und enttäuscht wegen der verpassten WM-Qualifikation. Das ist ein sportlicher Misserfolg, der eine gemeinsame Lösung braucht. Und deshalb habe ich für morgen eine Versammlung des Verbands einberufen, um eine gründliche Analyse vorzunehmen und Entscheidungen für die Zukunft zu treffen“, äußerte sich Tavecchio gegenüber der Nachrichtenagentur „Ansa“.

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