St. Pauli: Olaf Janßens nächstes Kurzzeit-Gastspiel

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Gerade einmal 17 Pflichtspiele betreute er den FC St. Pauli als Cheftrainer in der 2. Bundesliga, nun ist Olaf Janßen seinen Posten bei den Hamburgern bereits wieder los. Inklusive aller Interimscoaches ist es bereits der 13. Trainerwechsel in dieser Zweitliga-Saison. Mit Markus Kauczinski haben die Paulianer den Nachfolger auch direkt parat stehen. Für den gebürtigen Gelsenkirchener wird es die dritte Station im Profifußball.

Fünf Siege, fünf Remis und sieben Niederlagen – nach einer hervorragenden Rückrunde in der Saison 2016/17 war diese Bilanz der sportlichen Führung beim FC St. Pauli nicht gut genug. Der Leidtragende: Cheftrainer Olaf Janßen. Der 51-Jährige muss seinen Posten räumen und den Staffelstab an Kollege Markus Kauczinski weiterreichen.

Damit endet für Janßen auch das nächste Engagement nach kurzer Zeit. Schon in seine Zeiten beim TSV 1860 München (Co-Trainer, zehn Monate), bei Dynamo Dresden (Cheftrainer, neun Monate) und dem VfB Stuttgart (erst Co-, dann Interimstrainer, vier Monate) waren nicht besonders lang. In Hamburg dauerte seine Amtszeit gerade einmal etwas länger als ein Jahr. „Trotz der Rückschläge in den letzten beiden Spielen, wäre ich diesen Weg gerne selbst als Cheftrainer weitergegangen. Ich respektiere aber die Entscheidung der Gremien des Clubs. Ich bin davon überzeugt, dass die Jungs die Kurve kriegen werden und drücke dafür die Daumen“, äußerte sich Janßen nach seiner Entlassung. Nach einer 0:4- und einer 0:5-Klatsche gegen Fürth bzw. Bielefeld war St. Pauli zuletzt bist auf Rang 14 abgerutscht.

Amtszeiten werden immer kürzer

Besonders auffällig sind die kurzen Amtszeiten der in der laufenden Zweitliga-Saison entlassenen Trainer. Von den acht Cheftrainern, die entlassen wurden, waren nur Gertjan Verbeek (VfL Bochum) und Jens Keller (1. FC Union Berlin) länger als ein Jahr im Amt. Sowohl Ismail Atalan (VfL Bochum) und Norbert Meier (1. FC Kaiserslautern) als auch Janos Radoki (SpVgg Greuther Fürth), Maik Walpurgis (FC Ingolstadt), Thomas Letsch (Erzgebirge Aue) und eben jener Olaf Janßen unterschritten diese Grenze.

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