KFC Uerdingen macht (mal wieder) ernst

Drittliga-Aufsteiger KFC Uerdingen hat den nächsten Hochkaräter unter Vertrag genommen. Der Ex-Kölner Dominic Maroh verstärkt ab sofort die Defensive der Niederrheiner. Nicht nur aufgrund dieses Transfers sind die Uerdinger der Favorit auf den Aufstieg.

16 Punkte nach sieben Spielen konnte noch kein Aufsteiger in der 3. Liga vorweisen. Die Verantwortlichen in Krefeld machen kein Hehl daraus, dass sie nicht lange in dieser Spielklasse bleiben wollen. Mit dem Transfer von Dominic Maroh unterstreichen die Uerdinger ihre Durchmarsch-Ambitionen ein weiteres Mal. Kevin Großkreutz, Stefan Aigner, Dennis Daube und Manuel Konrad – der 31-jährige Ex-Kölner trifft in Uerdingen auf einige Spieler seines Kalibers. KFC-Geschäftsführer Nikolaus Weinhart sagt auf der Homepage des Vereins: „Dominic Maroh wird die Qualität unseres Kaders noch einmal entscheidend stärken und uns durch seine Erfahrung sicher weiterhelfen können. Von daher freuen wir uns sehr, das uns dieser Transfer geglückt ist.“ Bereits vor der Verpflichtung des Abwehrspielers waren die Uerdinger der Top-Favorit auf den Aufstieg (Quote 4,50). Als nächste Verfolger werden der Karlsruher SC (Quote 7,50) und die Würzburger Kickers (Quote 8,25) gehandelt. Mit Maroh spricht tatsächlich wenig dagegen, wieso der Plan des KFC nicht aufgehen sollte.

Ein Spitzenreiter, der noch nicht überzeugt

Nach der Auftaktniederlage in Unterhaching (1:3) sah es zunächst nicht nach Durchmarsch aus. In der Folge hat sich die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer gefangen und bis auf das torlose Unentschieden gegen Großaspach alle Spiele gewonnen. Bei 1860 München und in Münster taten sich die Uerdinger schwer und siegten „nur“ mit 1:0. Am letzten Wochenende gewann der KFC zuhause gegen Halle, aber ein früher Platzverweis auf Seiten des HFC spielte den Uerdingern in die Karte. Am Ende stand ein knapper 2:1-Erfolg. Stefan Krämer übte nach dem Spiel Kritik an der Art und Weise der letzten Aufritte. Genau das könnte die Chance der Verfolger sein.

Patzer nutzen

Bisher konnten die Uerdinger trotz mäßiger Leistungen ihre Spiele gewinnen. Wenn sich die Blau-Roten nicht steigern, werden sie die eine oder andere enge Partie auch mal verlieren. Diese Patzer sollte die Konkurrenz um Karlsruhe und Würzburg nutzen, wenn sie das Rennen um zwei direkte Aufstiegsplätze offen halten wollen. Dazu haben die Badener am Wochenende die Gelegenheit. Im Wildparkstadion ist der KFC Uerdingen zu Gast beim KSC, die Hausherren sind sogar der leichte Favorit. Bei einem Sieg von Karlsruhe winkt die Quote von 2,35. Sollten die Uerdinger ihren sechsten Sieg im achten Spiel einfahren, geben die Bookies die Quote 2,85 aus.

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