Robert Lewandowski: Der Unersetzliche

Ohne den verletzten Robert Lewandowski hat der FC Bayern München das Hinspiel gegen Real Madrid im Viertelfinale der Champions League verloren. Die fehlende Präsenz des Polen war den Münchnern beim 1:2 vor heimischer Kulisse deutlich anzumerken.

Bereits in einigen Phasen der ersten Halbzeit, die die Münchner mit 1:0 gewannen, deutete sich an, dass Lewandowski eine nicht zu schließende Lücke hinterlassen hatte. Wie groß die Auswirkungen wirklich waren, zeigte sich in den zweiten 45 Minuten, als die königlichen aus Madrid früher pressten und höher verteidigten. Einzig Torwart Manuel Neuer war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht deutlich höher ausfiel und dem FC Bayern noch eine kleine Chance auf das Weiterkommen bleibt.

Lewandowski macht die Mitspieler besser

Am stärksten betroffen vom Fehlen des Top-Torjägers war Thiago. Der Spanier profitiert normalerweise von Lewandowskis Stärken in der Ballbehauptung und -verteilung. Gegen Real konnte sich der Spanier nicht wie gewohnt druckvoll aus dem Zentrum in die Angriffsbemühungen einschalten, sondern musste sich deutlich mehr Bälle zwischen den Verteidigern abholen. Auch Franck Ribery und Arjen Robben konnten nicht von den Ballablagen des Polen profitieren.

Müller kein gleichwertiger Ersatz

Für Lewandowski startete der gerade erst von einer Verletzung wiedergenesene Thomas Müller im Angriffszentrum des deutschen Rekordmeisters – ein undankbarer Job. Der Plan von Trainer Carlo Ancelotti, das Spiel stärker auf die Flügel zu verlagern, ging nicht auf, da Müller im Zentrum kaum anspielbar war.

Dem Weltmeister gelang es nur selten Verteidiger an sich zu binden, sodass die Madrilenen auf Außen fast immer doppeln konnten. Auch das Festmachen von langen Bällen gelang keinem der Angreifer des FC Bayern, sodass die Königlichen fast pausenlos angreifen konnten sobald für die Bayern kein ruhiger Spielaufbau möglich war.

Hoffnung auf Rückkehr im Rückspiel

Wie groß Lewandowskis Einfluss auf den Erfolg seines Teams ist, zeigte sich bereits als Ancelotti den Polen in der Bundesliga schonte und von der Bank brachte. Beide Spiele, in denen Lewandowski nicht in der Startelf stand (gegen Eintracht Frankfurt und Hertha BSC), endeten überraschend nur unentschieden.

Kein Wunder, dass man in München auf eine Rückkehr Lewandowskis bis zum Rückspiel am Dienstag in Madrid hofft. Der FC Bayern braucht dann seinen Top-Stürmer und einen Sahne-Tag, um das Wunder zu schaffen und das Weiterkommen doch noch zu sichern.

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