Manchester United: Historischer Fehlstart

Drei Spiele und nur drei Punkte – den Saisonstart hatten sich Fans von Manchester United mit Sicherheit anders vorgestellt. Zu allem Überfluss bekam Trainer Jose Mourinho nach dem schmerzhaften 0:3 gegen die Tottenham Hotspur außerdem eine weitere Arroganzattacke. Ist der Portugiese trotz Transferausgaben von über 400 Millionen Euro in drei Spielzeiten mit seinem Latein am Ende? Denn so schlecht wie aktuell startete Man Utd. seit 1992 nicht mehr.

Dass er einer der exzentrischsten Trainer des Geschäfts ist, ist bekannt. Doch am Montagabend hat Jose Mourinho sein Ego in einer denkwürdigen Pressekonferenz noch einmal unterstrichen. Ein Reporter hatte den Portugiesen darauf angesprochen, dass ein Großteil der Fans das Stadion bereits vor dem Abpfiff verlassen hatte. Mourinho sah die Sache jedoch nicht so schlimm und betonte lieber, dass der andere Teil der Anhänger der Mannschaft trotz der 0:3-Heimpleite gegen Tottenham Applaus spendete. Schlussendlich verließ Mourinho vorzeitig genervt die Pressekonferenz. Doch vorher spielte er noch auf seine Premier League-Titel der Vergangenheit an. „Ich habe dreimal die Meisterschaft gewonnen und damit mehr Titel als alle anderen 19 Manager zusammen.“ Unnötig und vollkommen fernab vom Thema.

432 Millionen Euro für neue Spieler

Allein an dieser Reaktion kann man sehen, wie groß der Druck in Manchester ist. Schließlich gab der Klub in den vergangenen Transferperioden so viel Geld wie selten aus. Seit dem Amtsantritt von Mourinho im Sommer 2016 investierten die Red Devils 432 Millionen Euro für neue Spieler, darunter Stars wie Paul Pogba, Romelu Lukaku und Nemanja Matic. Doch national will es trotzdem nicht klappen. Mit Platz 6 und Platz 2 wartet United weiterhin auf die erste Meisterschaft unter Mourinho. Und nach dem schlechtesten Saisonstart seit 1992 deutet aktuell auch nichts daraufhin, dass die Durststrecke der Red Devils im kommenden Sommer endet.

Mit sieben Gegentreffern United derzeit die drittschlechteste Defensive der Premier League. Nur West Ham United und Huddersfield Town (beide neun) kassierte noch mehr Tore.

Fakt ist, dass Mourinho mit seiner Star-Truppe schleunigst die Wende bekommen muss, zumal mit dem FC Burnley und dem FC Watford zwei verhältnismäßig leichte Aufgaben bevorstehen. Kommen in diesen beiden Partien nicht mindestens vier Punkte herum, könnte es für „The Special One“ schon eng werden.

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