Manchester: Eine Stadt mit viel Cash, aber ohne großen Titel

Ein 100 Millionen Euro Angebot für Kylian Mbappe, mindestens 70 Millionen Euro soll Pierre-Emerick Aubameyang kosten. Die Preise sind, wie jeder weiß, in den letzten Jahren unglaublich explodiert. Zwei Klubs aus einer Stadt haben mit ihrem wahnwitzigen Transferverhalten großen Anteil an den erhöhten Ablösesummen: Manchester United und Manchester City. Zum vierten Mal in Folge knackten die Nachbarn nun zusammen die 200 Millionen Euro-Marke. Doch die ganz großen Titel fanden noch nicht den Weg nach Manchester.

221,7 Millionen Euro – diese Summe gaben Manchester United und Manchester City in diesem Sommer bereits zusammen für neue Spieler aus. Ein Ende ist noch nicht in Sicht, schließlich ist das Transferfenster noch fast sieben Wochen geöffnet. Noch viel unglaublicher ist die Tatsache, dass für die Summe von 221,7 Millionen Euro insgesamt nur fünf Spieler in die nordenglische Stadt wechselten. Mit Romelu Lukaku, der für 84,7 Millionen Euro vom FC Everton kam, tätigte United seinen zweitteuersten Transfer aller Zeiten. Nur Paul Pogba (105 Millionen Euro) kostete im vergangenen Sommer noch mehr Geld.

Vier Jahre in Folge mehr als 200 Millionen Euro

Bereits in der vierten Saison in Folge knackten die Manchester-Klubs zusammen die 200 Millionen Euro-Marke. Zeitweise gab sogar ein Verein alleine so viel Geld für neue Spieler aus. Die Dimensionen, die in Manchester mittlerweile Einzug gehalten haben sind unglaublich.

Transferausgaben von Manchester United:

2014/15: 195,35 Millionen Euro

2015/16: 156,00 Millionen Euro

2016/17: 185,00 Millionen Euro

2017/18: 119,70 Millionen Euro

Transferausgaben von Manchester City:

2014/15: 88,30 Millionen Euro

2015/16: 213,35 Millionen Euro

2016/17: 213,00 Millionen Euro

2017/18: 102,00 Millionen Euro

Zusammen kommen die beiden Manchester-Klubs seit dem Sommer 2014 auf Transferausgaben von 1,272 Milliarden Euro!

Wirft man einen Blick auf die Titelsammlung der Kontrahenten, fragt man sich jedoch, ob das Geld wirklich gut investiert war. Der einzige Titel der Citizens war der Ligapokal-Sieg im Jahr 2016. Im Gegensatz dazu waren die Red Devils schon sehr erfolgreich. Ihnen gelang immerhin der Gewinn des FA Cups (2016) sowie die Siege im Ligapokal und in der Europa League (2017). Doch das sind nicht die Titel, die sich United und City auf die Fahne schreiben wollen. Für sie zählen nur die englische Meisterschaft sowie die Champions League. Bei den Summen, die beide Vereine zahlen, auch ein angemessenes Ziel.

United mit großen Verlusten beim Wiederverkauf

Vor allem United hat in den vergangenen Jahren bei vielen Transfers danebengegriffen. Zahlreiche Spieler wurden für viel Geld von anderen Klubs losgeeist und nur wenige Zeit später für deutlich weniger Geld wieder verkauft. Beispiele sind Shinji Kagawa (für 16 Millionen Euro gekommen, für acht Millionen Euro verkauft), Angel di Maria (für 75 Millionen Euro gekommen, für 63 Millionen Euro verkauft), Morgan Schneiderlin (für 35 Millionen Euro gekommen, für 23 Millionen Euro verkauft) und auch Memphis Depay (für 34 Millionen Euro gekommen, für 16 Millionen Euro verkauft).

In der kommenden Premier League-Saison gelten beide Manchester-Klubs wieder als ganz heißer Anwärter auf den Titel auf der Insel. City wird mit Quote 2,90 von unseren Buchmachern sogar als Top-Favorit geführt, United folgt direkt dahinter mit Quote 4,30!

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