MLS: Deutscher bester Nachwuchsspieler, Toronto heißester Titelanwärter

Überall auf der Welt pausieren derzeit die Ligen für die Länderspiele. So auch in den USA. Doch in der MLS ist dies noch einmal ein Sonderfall. Denn die höchste nordamerikanische Fußball-Liga steckt mitten in den Playoffs. Nach der Länderspielpause gehen die Halbfinals über die Bühne. Währenddessen darf sich ein Deutscher schon jetzt über einen Titel freuen. Julian Gressel wurde zum besten MLS-Nachwuchsspieler gewählt.

Julian wer? Den Namen Gressel werden in Deutschland vermutlich noch nicht allzu viele Fußball-Fans gehört haben. In den USA dafür umso mehr. Der Deutsche ist 23 Jahre alt und kickt seit Januar 2017 in der Major League Soccer für Atlanta United. Seine Klubs in Deutschland: TSV Neustadt/Aisch und Eintracht Bamberg. Früh in der Jugend kickte Gressel zwar für die Nachwuchsabteilung der SpVgg Greuther Fürth, doch der große Sprung gelang ihm nie. So ging er 2013 in die USA, genauer gesagt zu Providence Friars in die College Liga. Durch den Draft zu Beginn des Jahres landet er dann in Atlanta, wo ihm gleich in seiner ersten Saison der Durchbruch gelang.

53,86% aller Stimmen

Fünf Tore und neun Vorlagen lieferte der Mittelfeldspieler in 32 MLS-Partien. Ein Wert, der sich sehen lassen kann und durch den jetzt auch fast alle Fußball-Fans in den USA den Namen Gressel kennen. Für seine hervorragenden Leistungen als Rookie wurde der gebürtige Mittelfranke jetzt als bester Nachwuchsspieler der Saison ausgezeichnet. Mit 53,86% aller Stimmen setzte er sich souverän gegen die Konkurrenz durch. Vielleicht wird ihn dieser Titel ein wenig über das bittere Scheitern in den Playoffs hinwegtrösten. Atlanta United unterlag nämlich in der Knock-Out-Round erst im Elfmeterschießen der Columbus Crew mit 1:3. Auch Gressel versiebte seinen Strafstoß.

Houston krasser Außenseiter

Aktuell befinden sich die MLS-Playoffs im Halbfinale. Nach der Länderspielpause treffen dann Columbus Crew und Toronto FC sowie Houston Dynamo und die Seattle Sounders aufeinander. Wirft man einen Blick auf die Champion-Quote, wird schnell deutlich, dass es keinen ganz großen Favoriten auf den Titel gibt. Am ehesten trauen unsere Buchmacher den Jungs aus Toronto die Meisterschaft zu. Quote 2,25 gibt es, wenn sie sich zunächst gegen Columbus durchsetzen und anschließend auch noch das Finale gewinnen. Dahinter folgen Seattle (Quote 3,70), Columbus (Quote 4,30) und Houston (Quote 6,25).

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