Emre Mor: Hochbegabt und doch talentfrei

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30 Spieler stehen derzeit im offiziellen Aufgebot von Borussia Dortmund. Und das, obwohl mit Sven Bender, Matthias Ginter und Dzenis Burnic drei Kicker den BVB verließen. Ein weiterer Kandidat für diese Auflistung ist Emre Mor. Der junge türkische Nationalspieler kam in seiner ersten Bundesliga-Saison noch nicht so recht zum Zug und auch zukünftig dürften sich seine Einsatzzeiten in Grenzen halten. Die Gründe dafür liegen nicht beim Trainer, sondern an seiner Spielweise.

475 Liga-Minuten in seiner ersten Spielzeit. Das war sicher nicht der Start, den sich Emre Mor bei Borussia Dortmund erhofft hatte. Zwar sind seine Werte mit einem Treffer und drei Assists (alle 118 Minuten direkt an einem Tor beteiligt) gar nicht schlecht, allerdings hätten diese noch weitaus besser sein können. Denn der türkische Nationalspieler, der in Dänemark geboren wurde, hat mit seiner überragenden Technik, seiner Schnellig- und Wendigkeit gute Voraussetzungen für einen Profi-Kicker.

Das späte Abspiel ist sein Problem

Marco Reus, Andre Schürrle, Mario Götze, Ousmane Dembele und Christian Pulisic – dass es für den jungen Flügelspieler beim Star-Ensemble nicht einfach werden würde, auf Einsätze zu kommen, stand bereits vor seinem Wechsel nach Westfalen fest. Viele Experten und Fans sagen nun: Mor ist doch noch jung. Lasst ihm seine Zeit, der wird schon noch explodieren.

Keine Frage. Die Nummer 9 der Borussia ist mit viel Talent gesegnet, doch trotzdem wird er es nie zu den ganz Großen schaffen, wenn er es nicht schafft, sein Spiel ein wenig umzustellen. Gerne umläuft er drei, vier, teilweise sogar fünf Gegenspieler bevor er dann versucht, den Ball loszuwerden – entweder als Schuss aufs Tor oder als Pass zum Mitspieler. Zweiteres gelingt eher selten, da er den optimalen Zeitpunkt für ein Abspiel schon verpasst hat. Und genau das ist sein Problem. Auch nach einem Jahr mit wenig Spielzeit hält Mor an seiner Spielweise stur fest. Mannschaftdienlich spielen? Kommt bei ihm leider nur selten vor.

In der dänischen Superligae kam er bereits im Alter von 18 Jahren zum Einsatz, erzielte vier Scorerpunkte in 13 Spielen und galt in seiner Heimat bereits als Mega-Talent. Doch weder die Bundesliga noch die Champions League sind mit der dänischen Top-Liga zu vergleichen. Wo er in Dänemark noch schadlos durch das gesamte Mittelfeld dribbelte, stehen nun deutlich bessere Jungs mit mehr Qualität und internationaler Erfahrung. Die Folge: Ein Ballverlust.

Leihe wäre perfekt Lösung

Anders als Mor haben es Dembele und Pulisic, die ebenfalls noch ziemlich jung sind, bereits verstanden, dass sich das Spiel nach dem Sprung in die Senioren bzw. nach einem Wechsel in eine deutlich bessere Liga ändert. Ganz aufgegeben haben aber auch wir Emre Mor noch nicht. Er ist ein guter Junge mit überragenden Fähigkeiten – wenn er sie denn einzusetzen weiß. Doch dies lernt er nur, wenn er Spielpraxis auf hohem Niveau bekommt. Eine Ausleihe zu einem Klub, der international oder sogar in einer Top-Liga Europas spielt, wäre daher die optimale Lösung für Spieler und Verein. Ein Wechsel in die türkische Süper Lig wäre weniger sinnvoll, da dort nur wenige Klubs auf dem Niveau von Borussia Dortmund & Co. zu finden sind. Nun liegt es am Spieler selbst, sich für den richtigen Karriereschritt zu entscheiden.

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