BVB: Nagelsmann wäre der neue Klopp

Bei Borussia Dortmund kriselt es derzeit gewaltig. In den letzten zehn Pflichtspielen gab es für die Schwarz-Gelben nur einen einzigen Sieg – im DFB-Pokal beim Drittligisten 1. FC Magdeburg. Da ist es nur logisch, dass über Trainer Peter Bosz heiß diskutiert wird. Intern soll bereits eine Lösung für das Dilemma gefunden worden sein. Bosz’ Tage in Dortmund scheinen allerspätesten im Sommer – eventuell sogar schon im Winter – gezählt zu sein. Julian Nagelsmann wäre ein Trainer-Königstransfer für den BVB!

Gerade einmal 30 Jahre alt und einer der gefragtesten Trainer in der Bundesliga: Julian Nagelsmann. Während viele seiner ehemaligen Mitspieler selbst noch aktiv spielen, ist der gebürtige Bayer schon für ein ganzes Team und dessen Erfolg verantwortlich. Nun könnte Nagelsmann der nächste Schritt auf der Karriereleiter winken. Borussia Dortmund soll sich intensiv um die Fähigkeiten des Trainers der TSG Hoffenheim bemühen. Spätestens im Sommer soll er die sportlichen Geschicke der Westfalen übernehmen. Als Übergangslösung vom Winter bis zum Saisonende wird in Dortmund Armin Veh gehandelt.

Nagelsmann emotional wie Klopp

Diese Kombination würde wie die Faust aufs Auge passen. Auch wenn Nagelsmann in der Nähe von München geboren wurde und die bayrische Landeshauptstadt langfristig als sein Lieblingsziel ausgegeben hat, wäre er der richtige Coach für den BVB. Mit seiner emotionalen Art am Spielfeldrand erinnert Nagelsmann stark an BVB-Trainer-Legende Jürgen Klopp. Auch taktisch und spielerisch hat er sich schon in Hoffenheim bewiesen. Im Januar 2016 übernahm er die Kraichgauer auf den 17. Tabellenplatz. Nach der Rettung in der Saison 2015/16 führte er sie in der vergangenen Spielzeit auf Rang vier und somit in die Champions League-Qualifikation. Auch die Einführung der erfolgreichen Dreierkette geht auf die Kappe des Trainer-Youngsters.

Holländer in Dortmund ein heikles Thema

Mit Peter Bosz steht der zweite Niederländer in der BVB-Historie vor dem Aus. Vor ihm war bereits Landsmann Bert van Marwijk kläglich bei den Schwarz-Gelben gescheitert. Von Juli 2004 bis Dezember 2006 ging es unter dem Schwiegervater von Marc van Bommel steil bergab, der BVB war nur noch Mittelmaß. Allerdings war van Marwijk damals noch erfolgreicher als Bosz heute. In den 2,5 Jahren unter van Marwijk holte die Borussia durchschnittlich 1,44 Punkte pro Spiel, mit Bosz sind es aktuell nur 1,38. Es scheint so, als wäre Dortmund nicht der richtige Nährboden für Trainer aus dem Nachbarland.

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