Österreichische Bundesliga: RB Salzburg bleibt unangefochtene Nummer 1

Die Schweiz spielt bereits, in der 3. Liga und in der österreichischen Bundesliga rollt ab diesem Wochenende wieder der Ball. Und gerade in der Alpenrepublik sehnen sich die Fans wieder nach Fußball. Denn durch die Nicht-Teilnahme der Österreicher an der Weltmeisterschaft in Russland war für sie die fußballfreie Zeit besonders lang. Doch auch großartige Neuerungen im ligaweiten Ranking sollten die Österreicher nicht hoffen. RB Salzburg ist und bleibt der Branchenprimus.

Am Freitag ist es wieder so weit: Die österreichische Bundesliga geht in eine neue Saison. Oder besser gesagt, die RB Salzburg-Festspiele gehen weiter. Seit fünf Jahren schaffte es kein Team, die Bullen bis zum Saisonende von der Tabellenspitze zu verdrängen. Und auch in der bevorstehenden Spielzeit dürfte dies nicht gelingen. Und das, obwohl drei Leistungsträger die Salzburger verlassen. Bei unseren Buchmachern ist RB mit Quote 1,30 der turmhohe Meisterschaftsfavorit. Die Wiener Klubs Rapid (Quote 7,75) und Austria (Quote 10,50) folgen erst mit großen Abstand.

Sturm muss Top-Stürmer zur Konkurrenz ziehen lassen

Mit 13 Punkten Vorsprung auf Sturm Graz landete Salzburg am Ende der letzten Spielzeit auf Platz 1. Die Grazer werden es nun jedoch noch schwerer als sowieso schon haben, den Rang aus dem Vorjahr zu bestätigen. Denn mit Deni Alar ist der beste Angreifer (20 Tore in 2017/18) in Reihen der Schwarz-Weißen von Bord gegangen. Der Österreicher läuft nun für Konkurrent Rapid Wien auf und traf gleich im ersten Pflichtspiel (ÖFB-Cup) doppelt und bereitete zwei weitere Tore vor. Ein Einstand nach Maß.

Wiener Klubs wollen angreifen

Besonderen Bedarf von Wiedergutmachung hat Austria Wien. Die Veilchen spielten eine denkbar schlechte Saison und landeten nach 36 Spieltagen auf Platz 7. Auch die Qualifikation für das internationale Geschäft wurde somit verpasst. Und trotzdem hielten es die Verantwortlichen der Austria nicht für nötig, Geld in neue Spieler zu investieren. Zwar gibt es zehn externe Neuzugänge zu vermelden, alle kamen jedoch ablösefrei oder als Leihe in die Hauptstadt.

Etwas anders sieht es bei Stadtrivale Rapid aus. Die Hütteldorfer 3,2 Millionen Euro. Mateo Barac (NK Osijek) und Andrija Pavlovic (FC Kopenhagen) kosteten jeweils 1,6 Millionen Euro, während Sturm-Angreifer Deni Alar für nur 600.000 Euro losgeeist werden konnte. Auch aufgrund dieser Verpflichtungen sind die Grün-Weißen bei den Quoten die ärgsten Verfolger von Serienmeister RB Salzburg.

Neuer Liga-Modus

Während es an der Tabellenspitze langweilig zugeht, verändert sich der Rest der Liga, bzw. der Modus. Ab sofort treten zwölf und nicht mehr zehn Mannschaften gegeneinander an. In einer Hin- und einer Rückrunde werden die besten und die schlechtesten sechs Teams ermittelt. Die ersten Sechs spielen in einer Meisterschaftsrunde den Titel aus, die anderen Teams den einzigen Absteiger bzw. den Sieger der Qualifikationsgruppe, der noch Chancen auf die Europa League hat.

Der erste Spieltag im Überblick

Austria Wien – Wacker Innsbruck

SCR Altach – SV Mattersburg

Sturm Graz – TSV Hartberg

FC Admira Wacker – Rapid Wien

RB Salzburg – LASK Linz

SKN St. Pölten – Wolfsberger AC

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