Bundesliga-Joker: Nils Petersen hat Tor-Rekord im Visier

Nils Petersen vom SC Freiburg braucht keine Anlaufzeit: Am Sonntag erzielte er gegen Hertha BSC bereits sein sechstes Tor als Einwechselspieler. Damit ist er nicht nur der mit Abstand erfolgreichste Joker der laufenden Bundesliga-Saison – langsam rückt er auch Rekordhalter Ionel Ganea auf den Pelz, der vor 14 Jahren neun Mal nach einer Einwechslung traf.

Nicht selten ist es die letzte Chance eines Trainers: Irgendwann im letzten Drittel des Spiels noch einen frischen Angreifer ins Rennen schicken, um ein Spiel zu drehen oder zumindest noch einen Punkt zu ergattern. Genau 150 Spieler wurden in der laufenden Bundesliga-Saison bis dato eingewechselt, viele davon natürlich gleich mehrfach. Gut ein Drittel von ihnen – 48 um genau zu sein – trugen sich in ihrer verkürzten Spielzeit in die Torschützenliste ein. Am häufigsten traf Petersen.

Petersen, der Matchwinner

17 von 18 Bundesliga-Spielen hat Nils Petersen in der laufenden Saison bestritten. Aber kein einziges über die volle Distanz. Seine sechs Tore erzielte er alle samt als Einwechselspieler, bei seinen drei Startelf-Einsätzen ging er leer aus. Und es sind nicht irgendwelche Treffer, die der 28-Jährige erzielt. Gegen Hamburg und Darmstadt markierte er jeweils das einzige Tor der Begegnung, gegen Augsburg und Berlin waren es die Siegtreffer. Nils Petersen trifft in dieser Spielzeit alle 94 Minuten. Ein Topwert, mit dem er sich in der Rangliste der effektivsten Stürmer zwar hinter Robert Lewandowski (86 Minuten pro Tor), aber beispielsweise vor Anthony Modeste (110) vom 1. FC Köln einreiht.

Die Jagd auf Ganeas Joker-Rekord

Das sich an Petersens Joker-Rolle zeitnah etwas ändern wird, ist nicht zu erwarten. Die verrückte Wahrheit: Er ist einfach von der Bank zu gut, um ihn von Anfang an zu bringen. Das herausragende Verhältnis zu Trainer Streich sorgt zudem dafür, dass auch der Stürmer seinen Status akzeptiert. Erst kürzlich unterstrich er das in einem Interview mit der SportBild. Somit steht der Attacke auf den Rekord des einstigen Stuttgarter Stürmers Vionel Ganea nichts im Wege. Noch fehlen drei Buden, um die Bestmarke einzustellen. Konkurrenz braucht Petersen dabei kaum zu fürchten: Sein erster Verfolger ist Leverkusens Pohjanpalo, der seine vier Joker-Tore aber schon zu Saisonbeginn erzielte.

Die nächste Gelegenheit bekommt Nils Petersen am Samstag (Live-Wetten ab 15:30 Uhr) in Mönchengladbach.

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