Relegation: Kiel hofft auf Wunder, Aue und Karlsruhe auf Augenhöhe

Die Saison ist mit dem 34. Spieltag noch nicht abgeschlossen. Zumindest für vier Mannschaften im deutschen Profi-Fußball ist dies so. Am Donnerstag und Freitag werden die Relegationsspiele zwischen der ersten und zweiten Bundesliga bzw. der zweiten Bundesliga und der dritten Liga ausgetragen.

VfL Wolfsburg – Holstein Kiel (Do., 20:30 Uhr)

Selten dürfte der Unterschied in einem Relegationsspiel zwischen der ersten und zweiten Bundesliga so groß gewesen sein, wie in diesem Jahr. Der VfL Wolfsburg gehört eigentlich zu den dicken Fischen im Erstliga-Teich, Holstein Kiel stieg dagegen gerade erst in die zweite Liga auf und marschierte dort als Neuling auf Rang drei. Der Gesamtmarktwert der Wölfe liegt bei 143 Millionen Euro, der von Holstein Kiel nur bei 14 Millionen Euro. Allein diese Zahl sollte das Ungleichgewicht widerspiegeln.

Allerdings reisen die Störche mit viel Selbstbewusstsein nach Wolfsburg. Keines der letzten fünf Auswärtsspiele verlor Holstein. Zudem stellte Kiel die mit Abstand beste Offensive der zweiten Liga. Ihnen gelangen insgesamt 71 Tore. Auch bei den Wölfen fielen zuletzt viele Treffer. 14 Tore in den letzten drei Partien mit VfL-Beteiligung sind der beste Beweis.

Obwohl Wolfsburg und Kiel noch nie in einem Pflichtspiel aufeinandertrafen, spricht die Vergangenheit klar für Wolfsburg. Seit Wiedereinführung der Relegation im Jahr 2009 konnte sich bislang nur zweimal der Zweitligist durchsetzen, dagegen stehe sieben Siege des Bundesligisten. Einen davon fuhr der VfL Wolfsburg im letzten Jahr gegen Braunschweig ein. Beide Partien gewann Wolfsburg damals mit 1:0.

Wett-Tipp: Es fallen mehr als 2,5 Tore! Quote 2,10

Karlsruher SC – Erzgebirge Aue (Fr., 18:15 Uhr)

Nach einem dramatischen Finale mit einigen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters zu Ungunsten des FC Erzgebirge Aue müssen die Sachsen am Freitag im Relegationshinspiel beim KSC antreten. Während es für Aue die erste Relegation ist, kann Karlsruhe bereits Erfahrung mit diesen besonderen Spielen vorweisen. 2013 zogen die Badener gegen Jahn Regensburg (3:3) aufgrund der Auswärtstorregel den Kürzeren und stiegen in die dritte Liga ab. Und auch 2015 gab es kein Happy End für den KSC. Damals scheiterte man in der Relegation für die Bundesliga am Hamburger SV (2:3 n. V.).

Im direkten Vergleich der beiden Klubs haben die Veilchen aus dem Erzgebirge die Nase vorn. Acht FCE-Siege in 18 Duellen stehen fünf Erfolgen des KSC gegenüber. Allerdings ist der letzte Auswärtssieg im Badener Land bereits einige Jahre her. 2006 entführten die Sachsen zuletzt drei Punkte aus dem Wildparkstadion.

Und auch dieses Mal dürfte es äußerst schwer für die Auer werden. Schließlich stellte der KSC in der abgelaufenen Drittliga-Saison die beste Heim-Defensive. In 19 Partien kassierte Karlsruhe nur neun Gegentreffer.

Wett-Tipp: Der KSC verliert das Hinspiel nicht! Quote 1,35

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