Marco Reus muss erneut monatelang pausieren

Jetzt ist es offiziell! Der BVB hat bestätigt, dass sich Marco Reus im DFB-Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt (2:1) einen Teilabriss des Kreuzbandes zugezogen hat. Damit setzt sich die unglaubliche Leidensgeschichte des deutschen Nationalspielers fort. Sein Körper scheint für den harten Profifußball nicht gemacht zu sein.

Kann ein Fußballspieler mehr Pech haben als Marco Reus? Selbst in der Stunde seines bisher größten Erfolgs blieb ihm das Verletzungspech treu. Am vergangenen Samstag gewann Reus nach zuvor vier Endspiel-Niederlagen und drei Vizemeisterschaften sowie der verpassten WM 2014 endlich seinen ersten großen Titel. Allerdings zog er sich früh in der Partie eine Verletzung zu, die nun als Kreuzband-Teilriss diagnostiziert wurde. Statt Urlaub und Saisonvorbereitung steht für den 27-Jährigen in den nächsten Wochen und Monaten wieder einmal Reha auf dem Programm.

Lange Verletzungsgeschichte

Seitdem Reus im Juli 2012 zu Borussia Dortmund kam, klebt ihm das Verletzungspech an den Füßen. In seiner BVB-Zeit zog sich der ehemalige Gladbacher bereits viele große und kleine Blessuren zu. Insgesamt verpasste er bis dato 78 BVB-Pflichtspiele aufgrund von Verletzungspausen – und die Zahl wird nach der neuesten Diagnose weiter steigen.

Reus hatte schon fast jede Art von Verletzungen. Hier ein Auszug aus seiner Krankenakte:

Bauchmuskelzerrung, Innenbandanriss Sprunggelenk, Muskelfaserriss, Syndesmosebandanriss, Außenbandanriss Sprunggelenk, Knochenödem, Außenbandriss Sprunggelenk, Adduktorenbeschwerden, Schambeinentzündung, Fersenverletzung und Kreuzbandverletzung.

Schlag für die Psyche

Wie wird Marco Reus diesen erneuten Tiefschlag verkraften? Zum Glück gewann sein Team das Finale gegen die Eintracht, eine erneute Endspielpleite und dazu die schwere Verletzung – Reus hätte mit großer Wahrscheinlichkeit auch den letzten Funken Hoffnung an den Fußballgott verloren.

Der Unterstützung seines Vereins und der Fans kann sich der Techniker allerdings sicher sein. Auch wenn sich der Heilungsprozess verzögern sollte – der BVB wird ihm alle Zeit der Welt geben. Das tat der Klub in der Vergangenheit und das wird er auch in Zukunft tun. In der kurzen Zeit seiner Genesung – Reus kam erst im November nach einer Schambeinentzündung zurück und hatte seitdem auch an einem Muskelfaserriss zu knabbern – war er in 24 Pflichtspielen an 21 Toren direkt beteiligt (13 Tore, acht Assists). Wenn er fit ist, ist er für fast alle Teams der Welt eine Bereicherung. Ja, wenn …

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