Richarlison: Brasilianischer Wandervogel und Hoffnungsträger

Richarlison – merken Sie sich diesen Namen! Denn er könnte in Zukunft einer der ganz Großen im Fußball-Zirkus werden. Der 21-Jährige startet seit knapp einem Jahr in der Premier League durch und debütierte nun auch äußerst erfolgreich bei der brasilianischen Nationalmannschaft.

Pele, Ronaldo, Rivaldo, Neymar, Romario und bald vielleicht schon Richarlison? In einem Atemzug mit diesen Legenden genannt zu werden, verlangt einiges. Und soweit ist es bei Richarlison noch lange nicht. Doch der 21-Jährige ist auf dem besten Wege, ein wichtiger Bestandteil der brasilianischen Nationalmannschaft zu werden und das obwohl er gerade einmal zwei Länderspiele bestritten hat.

Temperament noch nicht unter Kontrolle

Doch Richarlisons Leistungen in den letzten Wochen beeindruckten. Bei seinem neuen Arbeitgeber FC Everton traf er in drei Ligapartien dreimal. Somit fand sich der Youngster, der auf dem linken Flügel agiert, gut bei seinem neuen Arbeitgeber ein. Erst im Sommer war der Brasilianer für 39,2 Millionen Euro vom FC Watford zu den Toffees gewechselt.

Seitdem trumpft er auf. Drei Treffer in drei Ligaspielen sind seine eindrucksvolle Bilanz. Damit schnuppert er jetzt schon an seiner Tormarke aus der letzten Saison (fünf).

So gut und unbekümmert er bisher für Everton aufgetreten, so temperamentvoll ist Richarlison auch. Beim 2:2 gegen den AFC Bournemouth ließ er sich nach einem Wortgefecht mit Adam Smith zu einem angedeuteten Kopfstoß hinreißen, sah Rot und wurde vom englischen Verband für drei nationale Pflichtspiele gesperrt. Somit muss er nur noch am Sonntag gegen West Ham United pausieren.

Kurze Eingewöhnungszeit

Auch für Brasilien durfte er inzwischen ran. Gegen die USA (2:0) und El Salvador (5:0) wurde er insgesamt 69 Minuten eingesetzt. Zwei Treffer und ein Assist gelangen ihm in dieser kurzen Zeit.

Wirft man einen Blick auf seinen Werdegang, scheint sich Richarlison schnell einzuleben. In seiner noch jungen Profikarriere ist der FC Everton schon sein vierter Verein. Sein steiler Aufstieg liegt daran, dass er wenig Anlaufzeit benötigt, um seine Leistung abzurufen. Macht er beim FC Everton in dieser Saison so weiter, werden die ganz großen Klubs im kommenden Sommer mit Sicherheit Schlange stehen.

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