Franco Di Santo: Das Ende eines Missverständnisses

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Dreieinhalb Jahre hat Stürmer Franco Di Santo für den FC Schalke 04 gespielt. Seine magere Bilanz: Zwölf Tore und sechs Vorlagen in 88 Begegnungen. Jetzt ist die Zeit des 29-jährigen Argentiniers bei den Königsblauen vorbei. Am letzten Tag der Winter-Transferperiode fand S04 in Spanien einen Abnehmer. Der abstiegsgefährdete Aufsteiger Rayo Vallecano verpflichtete den Südamerikaner ablösefrei. Das Ende eines großen Missverständnisses ist damit perfekt.

Bei Bremen stark, auf Schalke schwach

Blicken wir einmal zurück in das Jahr 2015: Damals sicherte sich Schalke für sechs Mio. Euro die Dienste von Di Santo und glaubte, damit einen echten Coup gelandet zu haben. Und wenn man ehrlich ist, waren die Schalker nicht die einzigen, die das dachten. Di Santo kam nämlich als absoluter Leistungsträger des Ligakonkurrenten SV Werder Bremen zu S04. In der Saison 2014/15 knipste der 1,93 Meter große Mittelstürmer bei 26 Einsätzen 13-mal für Bremen. Auf Schalke erreichte er diese Tormarke nicht einmal in dreieinhalb Jahren in mehr als dreimal so vielen Begegnungen.

Einsatzchancen nie wirklich genutzt

Man kann nicht sagen, dass Di Santo bei S04 nicht die Chance bekommen hat, sich durchzusetzen. Im Gegenteil: Die Königsblauen hielten lange an ihm fest und gaben dem Rechtsfuß Jahr für Jahr die Möglichkeit, endlich einmal sein Potenzial auszuschöpfen. Kritiker werden jetzt sagen: Welches Potenzial denn bitteschön? Wir meinen: Di Santo bringt eigentlich viele Anlagen eines Top-Stürmers mit: Er ist groß, aber trotzdem schnell und dynamisch. In Bremen hat er auch oft genug unter Beweis gestellt, dass er diese Anlagen nicht nur besitzt, sondern sie auch nutzen kann, um Tore zu schießen. Bei S04 hat er das dagegen so gut wie nie geschafft.

Warum das so war, kann man größtenteils nur mutmaßen. Vielleicht war es zum Teil auch Kopfsache, weil es für ihn auf Schalke von Beginn an nicht gut lief. In seiner ersten Saison für S04 kam Di Santo 25 Mal zum Einsatz und erzielte bloß zwei Tore. In der darauffolgenden Spielzeit waren es verletzungsbedingt nur zwölf Partien (kein Tor). Selbstvertrauen tanken sieht anders aus. Da half dann wohl auch die Rückendeckung der Vereinsverantwortlichen nicht allzu viel.

Fazit: Für beide Parteien ist die Beendigung der Zusammenarbeit eine gute Entscheidung. S04 wird einen Top-Verdiener los, der nie so richtig überzeugen konnte. Und für Di Santo ist es eine neue Chance in einem anderen Land, wo er nicht nur ordentlich verdienen, sondern möglicherweise auch mal wieder aus sportlicher Sicht glücklich werden kann.

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