Serge Gnabry: Bayern-Wechsel nicht ohne Risiko

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Als Serge Gnabry vor einem Jahr vom FC Arsenal an die Weser wechselte, machten lange Gerüchte die Runde, auch Bayern München habe seine Finger im Spiel. Bestätigt wurde das bis heute nicht, aber siehe da: Seit Sonntag ist Gnabry Bayern-Profi, der Rekordmeister nutzte eine Ausstiegsklausel des Jungnationalspielers in dessen Arbeitspapier bei Werder Bremen.

Heißes Pflaster Säbener Straße

Alle Jahre wieder das gleiche Bild: Hat ein Jungprofi in der Bundesliga erst einmal groß aufgespielt, nehmen ihn die Macher des Rekordmeisters ins Visier. Ist ja auch praktisch: Für vergleichsweise kleines Geld gibt es ein großes Talent und ganz nebenbei verliert ein Mitbewerber einen potentiellen Superstar. Dank der Strahlkraft und finanziellen Möglichkeiten der Münchner ist die Liste jener, die in jungen Jahren zum FC Bayern wechselte, ziemlich lang. Einige fanden in München Ihr Glück, darunter die späteren Champions League-Sieger Mehmet Scholl und Jens Jeremies. Andere gingen im Haifischbecken an der Isar allerdings baden. Hier kommen ein paar mehr Namen zusammen: Von Sternkopf und Deisler über Schlaufdraff und Baumjohann bis zu Weiser und Rode.

Serge Gnabry: Stolpersteine in München

Serge Gnabry hat in den letzten zwölf Monaten einen rasanten Aufstieg hingelegt: Aus der Arsenal-Reserve ging es nach Rio zu den olympischen Spielen, wo er mit der deutschen Auswahl Silber holte. Es folgte der Wechsel zu Werder und eine Saison mit 13 Torbeteiligungen in 27 Spielen. Jetzt also München. Hier erwarten ihn auf den Außenbahnen mit Robben und Ribery zwei alten Hasen, die in der Hackordnung weit vor dem Jungspund rangieren und vor seinen Augen noch den einen oder anderen Haken schlagen werden. Trainer Ancelotti haftet der Ruf an, kein Förderer der Jugend zu sein, was auch Gnabrys Mitbewerber Coman schon zu spüren bekam. Wie es sich anfühlt, im Konkurrenzkampf eines Top-Klubs den Kürzeren zu ziehen, weiß Gnabry auch schon – aus London.

Drei Mutmacher für Serge Gnabry

Neben den genannten kritischen Punkten und der langen Liste gescheiterter Vorgänger gibt es auch einige Aspekte, die Gnabry Mut machen sollten. So mögen Robben und Ribery, auf dessen Seite der 21-Jährige primär eingeplant sein dürfte, zwar gestandene Weltstars sein, aber ihr Karriereende ist mit 34 (Ribery) beziehungsweise 33 Jahren (Robben) absehbar. Zumal beide immer wieder mit Verletzungsproblemen kämpfen und häufig gar nicht einsatzbereit sind. Ein weiteres Plus: Nach einer starken Auftaktsaison schwächelte Außenbahn-Kollege Douglas Costa in der Spielzeit 2016/17. Ein Abgang steht im Raum – ein Konkurrent weniger für Serge Gnabry. Zu guter Letzt hat Gnabry inzwischen bewiesen, was er drauf hat. Nicht nur im Training und unbedeutenden Ligapokal-Spielen wie einst in London, sondern in der Bundesliga. Elf Tore im Premierenjahr sind aller Ehren wert.

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