Diego Simeone bleibt sich und Atletico treu

Während mancher Erfolgstrainer den Klub, ob nun gezwungenermaßen oder aus eigenem Antrieb, im Zweijahresrhythmus wechselt, bleibt Diego Simeone Atletico Madrid treu. Seit 2011 ist der Argentinier im Amt, sein neuer Kontrakt läuft bis 2020. Fünf Titel hat er bis dato in die spanische Hauptstadt geholt und den Traditionsverein so weithin sichtbar zurück zum Erfolg geführt.

Vater einer glanzvollen Ära

Atletico konnte auch vor Simeones Ankunft im Jahr 2011 schon auf eine ordentliche Titelsammlung verweisen, unter anderen waren die Colchoneros zu diesem Zeitpunkt bereits neunfacher Meister und ebenso oft Pokalsieger. Simeones Vorgänger Quique Sanchez Flores hatte ein Jahr zuvor dafür gesorgt, dass im Trophäenschrank mal wieder staubgewischt werden musste – es wurde ein Platz für den gerade gewonnenen UEFA-Cup benötigt. Mit Diego Simeone ging dann aber richtig die Post ab. Den Punkteschnitt pro Pflichtspiel schraubte er von 1,46 unter Flores auf heute 2,08 hoch. Guardiola oder Mourinho kommen bei ihren aktuellen Arbeitgebern in Manchester nicht auf solche Werte. Fünf Mal in Serie führte Simeone Atletico in die Champions League, 2014 und 2016 erreichte er mit seiner Elf das Endspiel. Unter der Führung des Argentiniers gewannen die Madrilenen die Meisterschaft (2014), den Pokal (2013), die Europa League (2012), die spanische Super Copa (2015) und den UEFA-Supercup (2013).

Mit Teamwork und Costa zu neuen Erfolgen

Immer wieder wurde Simeone mit anderen Top-Klubs in Verbindung gebracht, besonders mit aus der Premier League. Aber der Argentinier weiß, was er an Atletico hat – und die Klub-Führung um Enrique Cerezo weiß ihrerseits, was sie an ihm hat. Mit im internationalen Vergleich bescheidenen Mitteln führte er Atletico zurück in die europäische Spitze. Basis des Erfolgs sind – anders als bei den Ligarivalen Real und Barca – nicht die individuellen Fähigkeiten von Ausnahmekönnern der Kategorie Ronaldo oder Messi. Simeone baut auf eine klare Strategie, harte Arbeit, Zusammenhalt und jede Menge Enthusiasmus, wie man ihn auch von Jürgen Klopp kennt. Eine Erfolgsformel, die dafür sorgt, dass das Überstehen der Champions League-Gruppenphase auch in dieser Saison ein Kinderspiel sein dürfte (Quote 1,35). Zudem gehören die Rojiblancos in Königsklasse (Quote 21,00), La Liga (Quote 23,00) und Pokal (Quote 7,75) zum erweiterten Favoritenkreis. Mithelfen könnte ab 2018 auch wieder Diego Costa – Gerüchten zufolge soll der verlorene Sohn im Winter von Chelsea zurückgeholt werden.

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