Justin Kluivert und andere Söhne großer Fußball-Stars

Justin Kluivert – sein Eredivisie-Debüt für Ajax war am Wochenende nicht nur in den niederländischen Sport-Nachrichten ein Thema. Interessant macht den 17-Jährigen vor allem sein Familienname. Vater Patrick (Bild) war 1995 Champions-League-Sieger und fünf Jahre später EM-Torschützenkönig. Ob Sohn Justin jemals aus diesem Schatten heraustreten kann? Auch andere Söhne berühmter Ex-Fußballer basteln derzeit an ihrer eigenen Karriere – mit unterschiedlichem Erfolg.

Patrick Kluivert, inzwischen 40 Jahre alt, gilt als einer der Großen des niederländischen Fußballs. In seiner ersten Profisaison schoss er für Ajax 18 Ligatore, wurde Meister und erzielte im Champions-League-Finale den Siegtreffer. Später holte er mit dem FC Barcelona die spanische Meisterschaft. Zehn Jahre lang war er Rekordtorschütze der niederländischen Nationalmannschaft, bis er 2013 von Robin van Persie abgelöst wurde. Sohn Justin, ebenfalls Stürmer, gilt als hochtalentiert. Wie hoch die Messlatte für ihn liegt, musste er sich aber gleich nach seiner ersten Halbzeit in der Eredivisie anhören: Vater Patrick hatte 1994 beim Debüt getroffen, Sohnemann Justin nicht …

Glücklich ist, wer Daddy übertrumpft

Vater-Sohn-Beziehungen sind im Spitzensport selten einfach. Häufig ist der Druck für den Filius einfach zu groß. So gut werden wie Papa? Scheinbar unmöglich. Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg redete lange nicht gerne über seinen Vater. Bis er mehr Rennen gewonnen hatte als Keke und schließlich auch Weltmeister wurde. Im Fußball ist es nicht anders. Und natürlich hat es der Nachwuchs leichter, wenn der Vater zwar gut, aber nicht gleich Weltklasse war. So wie bei Leroy Sane. Vater Souleyman erzielte in 174 Erstliga-Spielen für Nürnberg und Wattenscheid 51 Tore. Sohn Leroy kann mit seinen 21 Jahren zwar nur auf elf Ligatreffer zurückblicken, war aber schon bei einer EM dabei und hat seinen 50-Millionen-Euro-Wechsel zu Manchester City hinter sich. Die Chancen, Wattenscheid-Ikone Souleyman zu überflügeln, stehen mehr als gut. Ebenfalls auf einem hervorragenden Weg: Herthas Mitchell Weiser (Vater Patrick) und Kölns Leonardo Bittencourt (Vater Franklin).

Karriereknick bei Gaudino und Scholl

Die Liste jener, die nie aus dem Schatten ihres Vaters heraustreten konnten, ist lang. Beispielhaft seien hier Gianluca Gaudino und Luca Scholl genannt. Der Sohn des einstigen Eintracht-Spielmachers Maurizio Gaudino wurde 2014 von Trainer Guardiola in den Profikader der Bayern befördert und bestritt bis Januar 2016 elf Pflichtspiele in Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League und Supercup für den deutschen Rekordmeister. Der Durchbruch gelang ihm allerdings nicht. Bis Sommer ist er an den FC St. Gallen verliehen, für den er bis dato 29 Pflichtspiele bestritt (kein Tor). Seine Zukunft in München ist ungewiss. Gleiches gilt für Ex-Teamkollege Luca Scholl. Der Sohn von FCB-Legende Memet konnte sich nicht mal in der Regionalligaelf der Münchner durchsetzen. Aktuell steht ein Wechsel in die Schweiz im Raum. Vielleicht hilft Gianluca ja bei der Eingewöhnung. Kleines Trostpflaster für das Duo: Mit den Söhnen von Zinedine Zidane und David Beckham sind sie in guter Gesellschaft.

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