Diese Fußballer waren schon vor ihrer Karriere reich

Vom Straßenfußballer zum Millionär – es gibt genügend Stars, die diesen Weg gegangen sind. Allerdings gibt es auch einige Spieler, die bereits vor ihrer Karriere ein Leben ohne Geldsorgen geführt haben. Wir geben einen Überblick über Fußball-Stars, die in wohlhabenden Familien aufgewachsen sind.

Xabi Alonso

Der ehemalige Profi von Real Madrid und Bayern München, der nach der Saison 2016/17 seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt hat, kommt aus einer baskischen Fußballer-Familie. Sowohl sein Vater Periko als auch sein älterer Bruder Mikel verdienten bereits ihr Geld als Profi-Fußballer. Periko spielte unter anderem drei Jahre für den FC Barcelona und absolvierte 20 Länderspiele für Spaniens Nationalmannschaft. Mikel war für Real Sociedad sowie die englischen Klubs Bolton Wanderers und Charlton Athletic am Ball. Bis zum letzten Sommer kickte der 38-jährige Mikel Alonso für den spanischen Drittligisten Real Unión Club, aktuell ist er vereinslos.

An die Erfolge von Xabi Alonso kommen Periko und Mikel aber nicht heran. Der mittlerweile 37-jährige 114-fache spanische Nationalspieler wurde 2010 Weltmeister, 2008 und 2012 Europameister, gewann zweimal die Champions League (2005 mit Liverpool, 2014 mit Real Madrid) und beendete seine Karriere beim FC Bayern mit drei Deutschen Meisterschaften. Seit August ist Xabi Alonso Nachwuchstrainer bei Real Madrid.

Kaká

Der Weltfußballer von 2007 gehört nicht zu den brasilianischen Fußballspielern, die aus einem Armenviertel stammen und den Weg von ganz unten nach ganz oben schafften. Der Vater von Kaká war Ingenieur und die Mutter des 92-maligen Nationalspielers von Brasilien arbeitete als Lehrerin. Hinzu kam auch noch, dass die Schwiegermutter von Kaká in einer hohen Position beim französischen Luxusgüterhersteller „Dior“ arbeitete.

Finanzielle Sorgen hatte der frühere Mittelfeldstar des AC Milan also nie. Mit den Mailändern gewann er 2007 die Champions League. 2002 wurde Kaká mit Brasilien Weltmeister. Im Dezember 2017 beendete der jetzt 36-Jährige seine Karriere in den USA bei Orlando City SC.

Gerard Piqué

Auch der spanische Verteidiger des FC Barcelona musste nicht erst Fußball-Profi werden, um finanziell abgesichert zu sein. Sein Vater ist Rechtsanwalt und seine Mutter arbeitet als Direktorin eines Krankenhauses in Barcelona. Das hielt Gerard Piqué, Ehemann von Musik-Star Shakira, aber nicht davon ab, eine unglaublich erfolgreiche Karriere hinzulegen.

Die Titelsammlung des 31-jährigen Defensivspezialisten ist beeindruckend. Mit Spanien wurde Piqué 2010 Weltmeister und 2012 Europameister. Im Barca-Trikot gewann er gleich dreimal die Champions League und sechsmal die spanische Meisterschaft. Seinen ersten Champions League-Titel holte Piqué aber nicht mit dem FC Barcelona. 2008 gewann der zweifache Familienvater die Königsklasse mit Manchester United.

Hugo Lloris

Der französische Nationaltorwart ist Sohn eines Bankers und einer Anwältin. Die Karriere als Fußballer war also nicht die einzige Möglichkeit, um viel Geld zu verdienen. Hinzu kam, dass der mittlerweile 31-jährige Schlussmann außerdem ein talentierter Tennis-Spieler war. Hugo Lloris entschied sich aber für eine Laufbahn als Fußballprofi.

Und das zahlte sich aus: Schon als Nachwuchstorhüter feierte er einen seiner größten Erfolge. Mit der U 19-Nationalmannschaft Frankreichs wurde Lloris 2005 U 19-Europameister. Seine ersten Schritte als Profi machte er dann bei seinem Ausbildungsverein OGC Nizza. 2008 wechselte er zu Olympique Lyon, seit 2012 steht Lloris zwischen den Pfosten der Tottenham Hotspur und ist dort Kapitän. Vor ein paar Monaten folgte dann sein bisher größter Erfolg: Der Gewinn der Weltmeisterschaft in Russland mit der französischen A-Nationalmannschaft. Übrigens: Sein kleinerer Bruder Gautier Lloris (23) ist auch Profi, spielt aktuell für Nizza.

Frank Lampard

Dass Frank Lampard Fußballer wird, war keine große Überraschung. Schon sein Vater Frank Senior legte eine erfolgreiche Karriere hin und spielte 18 Jahre für West Ham United. Der ehemalige Linksverteidiger gewann mit West Ham zweimal den englischen Pokal und absolvierte zwei Länderspiele für die „Three Lions“.

Sein Sohn hatte allerdings noch mehr Talent und erarbeitete sich in England einen Legenden-Status. Auch Frank Junior begann seine Karriere bei West Ham, wechselte nach sechs Jahren aber zum FC Chelsea. Mit den „Blues“ holte Lampard von 2001 bis 2014 viele Titel. 2012 gewann er die Champions League, 2013 die Europa League. Außerdem wurde der 106-fache Nationalspieler (29 Tore) mit Chelsea dreimal englischer Meister und viermal Pokalsieger. Am Ende seiner Laufbahn schnürte er seine Schuhe für Manchester City und den New York City FC. Im Februar 2017 war die Ära Lampard dann endgültig beendet.

Shaun Wright-Phillips

Das ist eine besondere Geschichte: Als dreijähriges Kind wurde Shaun Wright-Phillips vom früheren Arsenal-Torjäger Ian Wright adoptiert. Dadurch hatte der spätere Flügelflitzer nicht nur eine Kindheit ohne finanzielle Probleme. Gleichzeitig wurde sein fußballerisches Talent gefördert. Das Ergebnis: Der nur 1,66 Meter große Außenstürmer spielte unter anderem für Manchester City und den FC Chelsea und absolvierte 36 Länderspiele für die englische Nationalmannschaft.

Im Dezember 2017 beendete der mittlerweile 37-jährige Wright-Phillips seine Laufbahn in den USA beim Zweitligisten Phoenix Rising FC. Und was macht sein 17-jähriger Sohn? D’Margio Wright-Phillips kickt derzeit im Nachwuchsbereich von Manchester City und gehört bereits zum Aufgebot der U 17-Nationalmannschaft. Es sieht also ganz danach aus, als ob der nächste Wright-Phillips auf dem Weg zum Fußball-Profi ist!

As-Saadi al-Gaddafi

Dem Sohn von Muammar al-Gaddafi, ehemaliges Staatsoberhaupt von Libyen, fehlte zwar das fußballerische Talent. Dank seines berühmten Vaters und dessen Sponsoren-Deals gelang es ihm aber dennoch, in den Profibereich hinein zu schnuppern. 2003 wechselte der Mittelfeldspieler aus Libyen in die Serie A zum AC Perugia. Auch bei Udinese Calcio und Sampdoria Genua war er später noch am Ball.

Für mehr als zwei Einsätze in der höchsten italienischen Spielklasse reichte es allerdings nicht. 2007 beendete al-Gaddafi seine „Karriere“. Aber eines ist sicher: Um Geld muss er sich trotz seines gescheiterten Versuchs als Profi-Fußballer keine Sorgen machen.

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