Trainer-Amtszeiten werden auch in der Bundesliga immer kürzer

Gerade einmal ein bisschen mehr als Viertel der Saison sind in der ersten Bundesliga und zweiten Bundesliga vorbei und trotzdem mussten bereits acht Trainer in den beiden höchsten deutschen Ligen ihren Hut nehmen. Auffällig ist auch, dass die Amtszeiten der Coaches immer kürzer werden. Mehr als ein Jahr hielt es kaum einer der gefeuerten Trainer aus.

Keine zwei Monate läuft die aktuelle Bundesliga-Saison wieder. Doch in dieser Zeit ist bereits viel passiert. Der 1. FC Köln wartet noch immer auf den ersten Saisonsieg, der BVB musste sich gegen Leipzig (2:3) nach 41 Heimspielen ohne Niederlage geschlagen geben und der FC Bayern wechselte den Trainer.

Verbeek ging ohne ein Saisonspiel

Doch damit stehen die Münchner nicht alleine da. Der FC Bayern ist einer von sieben Klubs in der ersten und zweiten Bundesliga, der auf dem Trainerstuhl bereits einen Wechsel vornahm. Unangefochtener Spitzenreiter ist jedoch der VfL Bochum. Die Blau-Weißen aus dem Pott verschlissen in dieser Spielzeit bereits zwei Trainer. Gertjan Verbeek musste nach internen Querelen bereits vor dem ersten Spieltag den Hut nehmen. Sein „Erbe“ Ismail Atalan bekam nach exakt 90 Tagen im Amt die Kündigung nur wenig später auf den Tisch. Wer der dritte Cheftrainer in dieser Saison beim VfL wird, ist noch offen. Aktuell wird die Truppe von Jens Rasijewski, Trainer der Bochumer U19, gecoacht.

Wer jetzt glaubt, dass 90 Tage außergewöhnlich kurze Haltbarkeitszeit eines Trainers sind, den müssen wir leider enttäuschen. Andries Jonker war beim VfL Wolfsburg 203 Tage für die sportlichen Geschicke verantwortich, Thomas Letsch schaffte in Aue sogar nur 44 Tage. Die „Hire and fire“-Menatlität ist zurück im deutschen Fußball.

Die Trainerwechsel in einer Übersicht:

Erzgebirge Aue: Hannes Drews für Thomas Letsch

VfL Bochum: Ismail Atalan für Gertjan Verbeek, ? für Ismail Atalan

SpVgg Greuther Fürth: Damir Buric für Janos Radoki

FC Ingolstadt: Stefan Leitl für Maik Walpurgis

1.FC Kaiserslautern: Jeff Strasser für Norbert Meier

FC Bayern München: Jupp Heynckes für Carlo Ancelotti

VfL Wolfsburg: Martin Schmidt für Andries Jonker

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