U17-WM: Traumlos für Deutschland im Viertelfinale

Ohne große Probleme ist die deutsche U17-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Indien ins Viertelfinale eingezogen. Nachdem die Mannschaft von Christian Wück mit einigen Schwierigkeiten die Gruppenphase überstand, wurde Kolumbien im Achtelfinale mit 4:0 abgefertigt. Jetzt kommt es am Sonntag (16:30) Uhr zum Duell mit Brasilien.

Harter Brocken für Deutschland bei der U17-WM. Mit Brasilien treffen die DFB-Youngster auf einen der großen Titelfavoriten. Dementsprechend sehen die Buchmacher die deutsche Auswahl mit einer Quote von 3,75 (Brasilien Quote 1,80) nur als Außenseiter.

Arp mit starker Quote

Aber auch in dieser Rolle ist der Halbfinal-Einzug keine Utopie. Wie heißt es so schön: Im Fußball ist alles möglich. Die kleine Chance, die der Mannschaft im Vorfeld der Partie eingeräumt wird, wollen sie nutzen. Hoffnungsträger Nummer 1 ist Stürmer Jan-Fiete Arp. Der Akteur vom HSV traf beim Sieg über Kolumbien doppelt und hat bereits vier Turnier-Tore auf seinem Konto. Dazu gelangen ihm starke drei Assists. Nur der Franzose Amine Gouiri und Mali-Star Lassana N’Diaye liegen mit je fünf Treffern in der Torschützenliste vor dem DFB-Goalgetter, präsentierten sich aber nicht als starke Vorbereiter.

Trainer Wück weiß, was er an seinem Kapitän hat: „Fiete hat für unsere Mannschaft einen sehr wichtigen Stellenwert.“ Um Brasilien schlagen zu können, ist eine erneut gute Leistung von Arp unerlässlich.

Leistung bestätigen

In der Gruppenphase waren die deutschen Aufritte von Licht und Schatten geprägt. Vor allem die deutliche 0:4-Niederlage gegen den Iran machte deutlich, dass der DFB-Nachwuchs gegen jeden Gegner im Turnier verlieren kann, wenn nicht bis an die Leistungsgrenze gegangen wird. Die Leistung gegen Kolumbien nimmt Wück daher als Maßstab: „Es war unser bislang bester Auftritt bei dieser WM – dieses Niveau muss die Basis für unseren nächsten Schritt sein.“

Der Respekt vor Brasilien ist groß, Angst hat die Mannschaft aber keine. Wück ist davon überzeugt, dass sein Team dem Selecao-Nachwuchs auf Augenhöhe begegnen kann: „Meine Mannschaft hat ihre Torgefahr im weltweiten Vergleich nachgewiesen und zudem im Achtelfinale zu Null gespielt. All das macht uns sehr zuversichtlich.“

Der Titel das Ziel

Schon vor dem Turnier gaben Spieler und Verantwortliche den Titel als Ziel aus. Daran hat sich laut Wück auch nichts geändert: „Wir haben von Beginn an mutig und selbstbewusst gesagt, dass wir um den Titel mitspielen möchten. Eine erste große Hürde haben wir genommen, nun müssen wir die nächste Aufgabe meistern.“

Noch nie krönte sich eine deutsche Auswahl in dieser Altersklasse zum Weltmeister. Die bisher größten DFB-Erfolge waren Platz 3 bei den Endrunden 2007 und 2011. Gegner Brasilien dagegen holte den Titel 1997, 1999 und 2003.

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