Union Berlin: Die Eisernen rüsten sich und ihr Stadion für den Aufstieg

Das ist mal eine Ansage: Für sage und schreibe 38 Millionen Euro baut der 1. FC Union Berlin sein 2009 rundumerneuertes Stadion erneut aus. Die Kapazität der „Alten Försterei“ soll von 22.012 Plätze auf 36.978 ausgebaut werden. Besonders die Stehplatz-Anhänger kommen auf ihre Kosten, denn die Stehränge werden insgesamt 28.700 Plätze ausmachen. Außerdem ist der Bau eines Klubhauses geplant.

60 Punkte, Rang 4, beste Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte – beim 1. FC Union Berlin kann man mit den vergangenen Monaten mehr als zufrieden sein. Auch wenn es mit dem erstmaligen Sprung in die Bundesliga noch nicht geklappt – die Eisernen sind ihrem Ziel so nah wie noch nie. Mit Jens Keller haben sie einen guten Coach, der bereits Erfahrung in der Bundesliga hat, der das Team in seiner ersten Saison merklich weiterentwickelt hat.

Baubeginn 2018, Fertigstellung 2020

Jetzt will der Verein den nächsten Schritt in Richtung Fußball-Oberhaus gehen. Dafür werden die Rahmenbedingungen in Köpenick deutlich verbessert. Für insgesamt 38 Millionen Euro entstehen ab 2018 ein neues Klubhaus und neue Plätze im Stadion „An der alten Försterei“. Die erst 2009 modernisierte Spielstätte der Eisernen wird mit der Fertigstellung im Jahr 2020 eine Kapazität von 36.978 Plätzen haben. Insgesamt 28.700 Zuschauer sollen dann im Stadion stehen können. Beste Voraussetzungen für eine gewohnt heiße und lautstarke Atmosphäre. Das dann in seiner neuen Form existierende Stadion an der alten Försterei wird dann insgesamt – mit dem Bau der Haupttribüne 2013 und der 2010 gebauten Stehrängen – 60 Millionen Euro gekostet haben.

Vor zehn Jahren noch nicht einmal überdacht

Die Wandlung des Klubs in der letzten Dekade ist enorm. Bis 2006 kickte der Ost-Klub noch in der Oberliga, es folgten zwei Regionalliga-Spielzeiten und ein Drittliga-Jahr. Seit 2009 kicken die Eisernen in der 2. Bundesliga und gehören damit zu den dienstältesten Klubs im Unterhaus. Noch 2008 hatte das Stadion kein Dach und gerade einmal ein Fassungsvermögen von 18.000 Zuschauern, die Spieler zogen sich für die Trainingseinheiten in Containern um, den Profis standen direkt am Stadion nur zwei Trainingsplätze zur Verfügung. Das ist mittlerweile alles Geschichte. Die Bedingungen rund um den Kult-Klub werden zusehends besser, auch weil der Verein durch die gesteigerten TV-Einnahmen ein größeres Budget als noch vor einigen Jahren zur Verfügung hat.

Sichtbar wird dies zum Beispiel durch die Verpflichtung von Marc Torrejon. Der 31-jährige Spanier schnürte in den vergangenen drei Jahren seine Fußballschuhe für den SC Freiburg. Torrejon kann auf die Erfahrung von insgesamt 195 Erstliga-Spielen in Spanien und Deutschland zurückgreifen und gilt als absolut zuverlässiger Innenverteidiger. Auch die Tatsache, dass die Köpenicker im Winter Sebastian Polter von den Queens Park Rangers für 1,6 Millionen Euro verpflichteten, dass an der Wuhlheide ein bisschen mehr geklotzt statt gekleckert werden kann.

Top Wettseiten
Top Sportwetten Boni
Nach oben
×
Wetten.com Kunde? Hier geht es zum Login
Schließen
Nicht verpassen! Exklusive Angebote auf wetten.com
Nicht wieder anzeigen