Louis van Gaal: Pause statt Karriereende

Er war wohl einer der lässigsten Trainer der Vereinsgeschichte des FC Bayern. Zumindest was die Partys nach Titelgewinnen anging. Louis van Gaal holte sich in der Saison 2009/10 das Double, bestehend aus Meisterschaft und Pokalsieg, mit dem deutschen Spitzenklub. Doch auf Erfolge im Profi-Fußball wird der Niederländer vorerst verzichten müssen. Denn entgegen den Meldungen vom Dienstag wird er lediglich eine Pause einlegen. Das Karriereende ist offen.

Er bezeichnete sich einst selbst als Feierbiest. Diesem Namen machte er rund um den Double-Gewinn des FC Bayern im Jahr 2010 alle Ehre. Doch mittlerweile ist Louis van Gaal das Lachen ein wenig vergangen. Der Grund: Im Dezember verstarb der Ehemann seiner Tochter. Der Schicksalsschlag erschütterte die ganze Familie. „So viel ist in meiner Familie passiert. Da wird man wieder zu einem ganz normalen Menschen, der einfach nur mit dem Leben fertig werden muss“, sagte er dem holländischen De Telegraaf.

Doch entgegen aller Medienberichte vom Dienstag ist eine Rückkehr in den Profi-Fußball noch nicht ganz ausgeschlossen. In einem Interview mit dem spanischen Radio-Sender El Larguero ruderte er jetzt allerdings zurück. „Ich werde ein Sabbatjahr nehmen und anschließend vielleicht wieder eingreifen. Es wird sich entscheiden, ob Ja oder Nein, es ist nicht definitiv. Es ist nicht der Moment, um über ein Karriereende zu entscheiden“, so van Gaal.

Der inzwischen 65-Jährige kann schon jetzt auf eine großartige Karriere zurückblicken. Meisterschaften in Deutschland, Spanien und den Niederlanden sowie zahlreiche Pokal-Erfolge stehen in seiner Vita. Auch die Champions League konnte er gewinnen. Mit der goldenen Generation von Ajax Amsterdam krönte er sich 1995 zu Europas Fußballkönig.

In seiner gesamten Laufbahn kommt der Niederländer auf insgesamt 865 Pflichtspiele, von denen er sage und schreibe 523 erfolgreich bestritt. Zusammen mit den 170 Remis kommt er auf einen Punkteschnitt von 2,01 Zählern pro Partie. Zum Vergleich: Jupp Heynckes kommt nur auf 1,76 Zähler pro Partie, Jürgen Klopp ebenfalls nur auf 1,73.

Sowohl auf Trainerkollegen als auch Spieler hatte van Gaal großen Einfluss. Er holte Jose Mourinho als Übersetzer zum FC Barcelona, außerdem bestritten unter ihm Xavi und Thomas Müller ihre ersten Partien als Profi-Fußballer.

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