VfL Wolfsburg: Runderneuert zurück nach oben

Der VfL Wolfsburg ist eine der ganz großen Enttäuschungen des Jahres 2016. Die Wölfe holten im gesamten Kalenderjahr nur mickrige 35 Punkte. Über eine gesamte Saison gesehen ist das die Bilanz eines Abstiegskandidaten. Das ist nicht der Anspruch der Wölfe. In der Winterpause wurde kräftig am Kader gearbeitet, damit es 2017 wieder in Richtung der internationalen Plätze geht.

Neuer Trainer, neuer Sportdirektor und neue Spieler – der VfL Wolfsburg geht mit einem veränderten Gesicht in die Rückrunde. Mit nur 16 Punkten nach 16 Spielen laufen die Niedersachsen mit Rang 13 zur Winterpause den eigenen Ansprüchen hinterher.

Beförderung zum Cheftrainer

Mitte Oktober wurde Dieter Hecking nach 3 Jahren als Trainer der Wölfe entlassen. Interimsweise übernahm Valerien Ismael den Posten. Kaum jemand glaubte, dass der Franzose die langfristige Lösung der Verantwortlichen wird. Doch der ehemalige Bundesligaspieler wurde Anfang November zum Cheftrainer befördert.

Trotz seiner bis dato durchwachsenen Bilanz (4 Siege, 3 Remis, 3 Niederlagen) wird er auch nach der Winterpause beim VfL das Sagen haben. Der 41-Jährige ist für den Verlauf der Rückrunde positiv gestimmt: „Ich habe ein gutes Gefühl, was die Bereitschaft angeht. Es gibt viele Anzeichen, dass wir jetzt auf dem richtigen Weg sind.“

Der neue, starke Mann

Neben Hecking musste auch Sportdirektor Klaus Allofs den Klub verlassen. Im Dezember wurde der 60-Jährige entlassen. Sein Nachfolger wurde sein engster Mitarbeiter: Olaf Rebbe. Mit erst 38-Jahren stieg er nach Alexander Rosen (37) von der TSG Hoffenheim zum zweitjüngsten Sportdirektor der Bundesliga auf.

Rebbe soll für frischen Wind beim VW-Klub sorgen. Das hat er in der kurzen Zeit bereits geschafft. Es ist eine Art Aufbruchsstimmung im Kader zu spüren. In der Winterpause wickelte der gebürtige Schwabe 5 Transfers ab und zeigte sich für einige Vertragsverlängerungen (u. a. Robin Knoche) verantwortlich.

Starke Transfers

Yunus Malli, Riechedly Bazoer, Paul-Georges Ntep und Victor Oshimen sind neu beim VfL. Keiner der Akteure ist älter als 24 Jahre. Das Bemerkenswerte: Trotz vieler anderer Angebote entschied sich jeder aus dem Quartett für ein Engagement in Wolfsburg. Die Erwartungshaltung ist hoch, aber die Neuverpflichtungen besitzen eine Menge Potential, um den Klub sportlich sofort zu helfen.

Julian Draxler (PSG) und Carlos Ascues (Leihe nach Peru) haben den Verein dagegen verlassen. Vor allem der Abschied von Draxler für eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro ließ Fans und Verantwortlichen einen Stein vom Herzen fallen. Der ehemalige Schalker kam nie richtig bei den Niedersachsen an. Beim VfL sind alle überzeugt, dass die neuen Spieler den einstigen Star schnell vergessen lassen.

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