Wahl zum Weltfußballer: Wachablösung von Ronaldo und Messi

Mit der veröffentlichten Shortlist zum Weltfußballer sind einige Spieler dabei, die es eher als der amtierende Titelträger Cristiano Ronaldo verdient hätten, 2018 zum besten Spieler des Planeten gekürt zu werden. Seit zehn Jahren heißen die Weltfußballer entweder Ronaldo oder Lionel Messi. Das könnte nun ein Ende haben.

Zugegeben Cristiano Ronaldo hat dieses Jahr zum fünften Mal die Champions League gewonnen und Lionel Messi ist mit dem FC Barcelona zum neunten Mal spanischer Meister geworden. In diesem Jahr werden die Erfolge jedoch nicht mehr reichen, sich den besten Fußballer des Planeten zu nennen. Denn längst haben andere zu ihnen aufgeschlossen, auch dank der Weltmeisterschaft in Russland.

Griezmann und Mbappe auf Augenhöhe

Das Weltmeisterduo hat mit den Franzosen eine überragende WM gespielt. In der Gruppenphase haben sie das Nötigste gemacht und ab dem Achtelfinale in jedem Spiel ihre Ambitionen unterstrichen. Dabei war Griezmann ein ständiger Unruheherd in der gegnerischen Defensive. Zudem hat er vier Tore selber erzielt und drei vorbereitet. Mit Atletico Madrid ist der 27-Jährige Europa League-Sieger geworden. Sein Partner im Angriff, Kylian Mbappe, hat es mindestens genauso verdient, den Titel des Weltfußballers zu tragen. Als bester Nachwuchsspieler der WM ausgezeichnet, hat der 19-Jährige auch bei seinem Klub Paris St. Germain eine gute Saison gespielt. 13 Tore geschossen und sieben Vorlagen standen am Ende der Ligue 1-Saison auf seinem Konto. Es war beeindruckend zu sehen, wie er bei der Weltmeisterschaft das Offensivspiel der Franzosen maßgeblich geprägt hat. Sollte Mbappe es dieses Jahr nicht werden, dann hat der Junge aus der Pariser Vorstadt in seinen jungen Jahren noch einige Nominierungen zu erwarten.

Dauerbrenner Modric

Viermal Champions League-Sieger, dreimal FIFA-Klub-Weltmeister, zweimal spanischer Superpokalsieger und je einmal spanischer Meister und Pokalsieger, das ist der Trophäenschrank von Luka Modric. Seit dieser WM kommt noch die Auszeichnung des besten Spielers der Weltmeisterschaft hinzu. Der 32-Jährige ist nun seit sechs Jahren bei Real Madrid und scheint endlich für seine Leistungen, auch als einzelner Spieler, Anerkennung zu bekommen. Luka Modric ist ein Typ der leisen Töne, kein typischer Superstar wie Ronaldo und Co. Aber das schließt ihn ja nicht aus, im Herbst seiner Karriere, die Auszeichnung des Weltfußballers zu bekommen. Schon alleine durch den Einzug ins WM-Finale mit den Kroaten hätte er es verdient.

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