WM-Quali: Die letzten vier europäischen Tickets werden vergeben – Teil 1

Während Deutschland, England und Co. ganz gemütlich in Freundschaftsspielen ihre Form testen, geht es für acht Nationalteams aus Europa noch einmal um alles. Genauer gesagt um die Teilnahmen an der WM 2018 in Russland. Die acht besten Gruppenzweiten messen sich ab Donnerstag in je zwei Relegationsduellen. Wir werfen einen Blick auf die ersten zwei Partien am Donnerstag.

Kroatien – Griechenland (Do., 20:45 Uhr)

Ausruhen verboten! Obwohl Kroatien in der WM-Qualigruppe I satte 20 Punkte ergatterte, reichte es nur für Platz zwei hinter Außenseiter Island. Für die Griechen war dagegen Rang zwei – Gruppensieger wurde Belgien – ein Erfolg. An diesem hat auch ein Deutscher entscheidend mitgewirkt. Michael Skibbe, ehemals Trainer bei Borussia Dortmund, Bayern Leverkusen und Hertha BSC, ist seit 2015 für die Griechen verantwortlich. Beide Teams gelten als Defensivspezialisten. Griechenland kassierte in der Gruppenphase sechs Gegentreffer in zehn Spielen, die Kroaten sogar nur vier. Sollten weniger als 2,5 Tore fallen, gibt es daher auch nur die Quote 1,65.

Aufgrund der Rivalität der beiden Fanlager werden sowohl das Hin- als auch das Rückspiel ohne jeweilige Gästefans ausgetragen. Zudem muss Skibbe noch auf seinen Chef-Innenverteidiger Konstantinos Manolas verzichten. Der Spieler des AS Rom hatte sich beim vorletzten Gruppenspiel auf Zypern eine Gelbe Karte abgeholt, sodass er für die Partie gegen Gibraltar gesperrt war. So geht er ohne Belastung in die Relegationsduelle mit Kroatien. Die FIFA sah darin jedoch Vorsatz und sperrte Manolas für eine weitere Partie.

Nordirland – Schweiz (Do., 20:45 Uhr)

27 von 30 möglichen Punkten geholt und trotzdem kein Gruppensieger: Dieses Schicksal ereilte in der WM-Quali die Schweiz. Die Eidgenossen hatten bis zum letzten Spieltag sogar die Möglichkeit – ähnlich wie die deutsche Mannschaft – eine perfekte WM-Quali ohne Punktverlust zu spielen, doch das 0:2 gegen Portugal versaute ihnen nicht nur dies, sondern auch die direkte Quali für das Turnier in Russland.

Nordirland, das sich in der Gruppe C hinter der deutschen Mannschaft souverän Platz zwei gesichert hat, und die Schweiz trafen bisher nur dreimal aufeinander. In der WM-Quali 1964 siegte jeweils das Heimteam knapp, das Freundschaftsspiel im Jahr 2004 endete 0:0. Ein Heimsieg mit einem Tor Vorsprung bringt Quote 4,90, sollte die Schweiz nach 90 Minuten ein Treffer mehr geschossen haben, gibt es Quote 3,65.

Für die Nordiren wäre es die erste WM-Teilnahme seit 32 Jahren. Zuletzt kickte die Green & White Army 1986 beim Turnier in Mexiko mit. Damals war für sie jedoch schon nach der Vorrunde Schluss.

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