WM-Qualifikation: Hier sind am Wochenende Vorentscheidungen möglich

Von Freitag bis Sonntag finden in allen neun Gruppen der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland Partien statt. In einigen könnte es bereits zu einer Art Vorentscheidung um Platz 1 bzw. Rang 2 kommen. Wir nennen Ihnen die Gruppen, in denen es von Freitag bis Sonntag kribbelig wird.

Gruppe A:

Schon am Freitag kann Frankreich in der Gruppe A
einen großen Schritt in Richtung WM 2018 in Russland machen. Die Equipe Tricolore, die aktuell mit 13 Punkten Spitzenreiter ist, trifft am Freitag (20.45 Uhr) auf Verfolger Schweden. Mit einem Sieg könnten die Franzosen den Vorsprung auf die Skandinavier bereits auf sechs Zähler ausbauen. Bei noch vier ausstehenden Spielen, darunter Partien gegen Luxemburg und Weißrussland, ist es schwer vorstellbar, dass die Mannschaft von Didier Deschamps dieses Polster noch verspielt. Gleichzeitig haben die drittplatzierten Bulgaren die Möglichkeit, Schweden mit einem Sieg in Weißrussland unter Druck zu setzen.

Gruppe D:

In der Gruppe D kommt es am Sonntag zu einer spannenden Konstellation. Serbien trifft als Gruppenerster auf den Dritten aus Wales, die zweitplatzierten Irländer empfangen Österreich, das derzeit auf Platz 4 rangiert. Sollten Serbien und Irland siegen, wüchse der Vorsprung auf die Verfolger auf satte sieben Zähler. Dann geht es nur noch darum, ob Serbien oder Irland direkt zur WM fährt und wer sich durch die Relegation quälen muss. Österreich und Wales sind also zum Siegen verdammt, soll der WM-Zug nicht schon vorzeitig ohne die beiden EM-Teilnehmer von 2016 abfahren.

Gruppe E:

Dank vier Siege in Folge in der Gruppe E und der strauchelnden Konkurrenz, die sich gegenseitig die Punkte klaut, kann Polen zu 90% schon das Hotel für den WM-Aufenthalt im nächsten Jahr buchen. Derzeit hat die Truppe um Superstar Robert Lewandowski ein Sechs-Punkte-Polster auf Montenegro und Dänemark. Beide bisherigen Heimspiele (3:2 gegen Dänemark, 2:1 gegen Armenien) gewann der deutsche Nachbar, am Samstag kommt Rumänien in den Hexenkessel von Warschau. Montenegro erwartet am Samstag (20.45 Uhr) zeitgleich Armenien. Das Hinspiel gewannen die Armenier mit 3:2, weshalb Montenegro auch gewarnt sein dürfte. Ein weiterer unerwarteter Wackler könnte im Kampf um Platz 2 entscheidend sein, auch weil Dänemark auf den vermeintlich schwächsten Gegner, Kasachstan, trifft.

Gruppe I:

Als einzige Mannschaft der Gruppe I ohne Niederlage, nur ein Gegentor – Kroatien marschiert bisher sehr souverän durch die WM-Qualifikation. Sowohl gegen den Kosovo (6:0), Finnland (1:0), die Ukraine (1:0) und Island (2:0) gab es Zu-Null-Siege. Genau bei eben jenen Isländer müssen die Kroaten am Sonntag (20.45 Uhr) zum ersten Rückspiel antreten. Mit einem weiteren Erfolg würde der Vorsprung Kroatiens bereits auf mindestens fünf Zähler anwachsen, im Optimalfall wären es sogar sechs. Die Mannschaft von Trainer Ante Cacic könnte sich am späten Sonntagabend gedanklich eventuell schon mal auf die Weltmeisterschaft in Russland vorbereiten.

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