VfL Wolfsburg: Jetzt kann es nur besser werden

Die erste Trainerentlassung der laufenden Bundesliga-Saison ist perfekt. Nach vier Spielen hat der VfL Wolfsburg Trainer Andries Jonker vor die Tür gesetzt. Die Entscheidung kommt überraschend, ist beim Blick auf die Bilanz des Niederländers aber nachvollziehbar. Bei den Wölfen kann es jetzt nur bergauf gehen.

Ende Mai 2015 war die Fußballwelt in Wolfsburg noch in Ordnung. Der VfL hatte gerade die beste Saison seiner Vereinsgeschichte gespielt (Vizemeister mit 69 Punkten) und erstmals den DFB-Pokal gewonnen. Experten und Fans waren sich sicher: Die Wölfe sind zukünftig Bayern-Jäger Nummer 1.

Schwacher Start in der Liga

Zweieinhalb Jahre später hat sich das Blatt gewendet. Nach Platz 8 in der Saison 2015/16 und dem erst in der Relegation vermiedenen Abstieg im Vorjahr läuft der VfL bereits nach nur vier Spieltagen den eigenen Erwartungen erneut hinterher. Nur vier Zähler stehen bislang zu Buche – und das nach einem machbaren Auftaktprogramm mit den Gegnern Dortmund (0:3), Frankfurt (1:0), Hannover (1:1) und Stuttgart (0:1). Grund genug für die VfL-Verantwortlichen die Reißleine zu ziehen und Andries Jonker zu entlassen.

Schlechte Bilanz des Niederländers

So richtig kam der ehemalige Assistenzcoach von Louis van Gaal nie an in der VW-Stadt. Zwar rettete er den Klub in der letzten Saison so gerade vor dem Abstieg, ein Aufwärtstrend unter ihm war allerdings nicht zu erkennen. Seine Bilanz ist – gemessen an den Ansprüchen der Wölfe – zu schlecht. In seiner Amtszeit von Anfang April bis Mitte September stehen bei Jonker acht Siegen und vier Unentschieden sieben Niederlagen gegenüber. Das Torverhältnis ist mit 19:24 sogar negativ. Nur 1,47 Punkte holte er im Schnitt, das ist nicht die Bilanz eines Europapokal-Anwärters.

Neue Besen kehren (hoffentlich) gut

Nach der Stagnation unter Jonker erhofft sich der VfL jetzt einen Aufschwung unter dem neuen Trainer Martin Schmidt. Der ehemalige Mainzer soll den Klub wieder in die obere Tabellenhälfte führen. Mit dem vorhandenen Kader eigentlich ein Muss. Nur sechs Klubs haben laut „transfermarkt.de“ einen höheren Wert als das Spieleraufgebot der Wölfe. Zuletzt brachte aber kein Trainer die vorhandenen PS des VfL auch auf den Rasen. In Wolfsburg wird es jetzt Zeit, dass Anspruch und Wirklichkeit wieder näher zueinander rücken.

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