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Die krassesten Steuerskandale der (deutschen) Sportgeschichte

Hand aufs Herz: Keiner von uns zahlt gerne Steuern. Insbesondere dann, wenn der Verdienst ausfällt wie bei einem Spitzensportler, kommen Abgaben in schwindelerregender Höhe zusammen. Das wiederum macht es offenbar leicht für Sportler und Funktionäre, hier gegenüber dem Finanzamt nicht immer zu 100 Prozent bei der Wahrheit zu bleiben. Gut für uns, denn so können wir uns einmal den krassesten Steuerskandalen der deutschen Sportgeschichte widmen. Und gleich zu Beginn können wir sagen: Davon gab es bereits einige.

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Sommermärchen-Affäre, Luxus-Uhren, Adidas-Zuwendungen: Immer wieder der DFB

Ausgerechnet der Deutsche Fußball-Bund DFB hat in den vergangenen Jahren bereits einige Beispiele für Steuerskandale im deutschen Sport geliefert. Der Verband, der eigentlich eine Vorbildfunktion haben soll, trat zum Beispiel durch die sogenannte „Sommermärchen-Affäre“ negativ in Erscheinung. Eine ominöse Zahlung von rund 6,7 Millionen Euro aus den Kassen des DFB an die FIFA sorgte rund zehn Jahre später für Aufsehen. Bis heute ist nicht geklärt worden, wofür das Geld genau geflossen ist. Sicher ist nur, dass es sich hierbei um die Rückzahlung eines Privatkredites von Unternehmer Robert Louis-Dreyfus an Franz Beckenbauer gehandelt haben soll. Längst kein Einzelfall in der deutschen Fußball-Zentrale.

In der Zeit von 2018 bis 2019 sorgte der damalige DFB-Präsident Reinhard Grindel für steuerliches Aufsehen. Zunächst stolperte Grindel über eine geschenkte Uhr des ukrainischen Oligarchen Grigori Surkis. Diese hatte er zunächst gar nicht dem DFB gemeldet, anschließend den Wert auf rund 6.000 Euro taxiert. Zusätzlich dazu geriet Grindel ins Visier, weil er mehr als 78.000 Euro Gehalt für einen Aufsichtsratsposten bei einer DFB-Tochtergesellschaft kassierte. Die Folge: Der Rücktritt von Grindel im Jahre 2019.

Erst vor vergleichsweise kurzer Zeit war hingegen bekannt geworden, dass die Steuerbehörden auch im Zuge von erhaltenen Sachleistungen gegen den DFB ermitteln. Im Zuge dessen besuchten die Ermittler sogar die Adidas-Zentrale in Herzogenaurach. Konkret soll es dabei um die Versteuerung der Sachzuwendungen von Adidas an den DFB gehen. Und das in einem langen Zeitraum von 2015 bis 2020.

WM 2006 Sommermärchen

Die WM 2006 in Deutschland war ein sportliches Highlight. Aber lief bei der Vergabe alles sauber ab?

Der Fall Uli Hoeneß: Das prominenteste Beispiel im deutschen Sport

Der wohl bekannteste Fall unter den deutschen Steuersündern im Sport ist der Fall von Uli Hoeneß. 2014 war dieser als Präsident des FC Bayern München aktiv und wurde im gleichen Jahr zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt. Die Sport-Legende soll Steuern in Höhe von rund 28,5 Millionen Euro hinterzogen haben. Hoeneß spekulierte offenbar mit Wertpapieren – und das sehr erfolgreich. Die Gewinne aus den Geschäften allerdings hatte der Bayern-Boss nicht versteuert.

Noch im Jahre 2014 trat Hoeneß seine Haftstrafe an und wurde wenige Monate später bereits zum Freigänger. Ende 2016, nach 21 Monaten und damit der Hälfte der abzusitzenden Zeit, wurde Hoeneß vorzeitig entlassen. Die Reststrafe wurde damals zur Bewährung ausgesetzt.

“Rolex Kalle“ und seine Luxus-Uhren

Mit dem berühmten Fall von „Rolex Kalle“ blicken wir erneut in den Süden der Republik zum FC Bayern München. Dieser spielte sich bereits vor einigen Jahren ab, sorgte aber dafür, dass Karl-Heinz Rummenigge offiziell als vorbestraft gilt. Der Vorstandsvorsitzende der Münchener verzollte auf der Rückreise aus Katar zwei Luxusuhren nicht vorschriftsgemäß am Flughafen in München. Der Zoll fand die Taschen in der Uhr vom Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende wurde anschließend zu einer Geldstrafe von 249.000 Euro verurteilt.

Rolex Uhren

Zwei Luxus-Uhren wurden Karl-Heinz Rummenigge am Flughafen zum Verhängnis.

Die krassesten Steuerskandale: Boris Becker darf nicht fehlen

Bei allen sportlichen Erfolgen: Geht es um Skandale im deutschen Sport, darf Boris Becker nicht fehlen. Auch dann nicht, wenn es sich um Steuerskandale handelt Becker gab vor einigen Jahren an, seinen Lebensmittelpunkt im steuerlich angenehmen Monaco zu besitzen. Offenbar nicht ganz die Wahrheit, denn tatsächlich soll die Tennis-Legende zur damaligen Zeit in München gelebt haben. 2002 wurde Becker deshalb aufgrund einer Steuerhinterziehung von 1,7 Millionen Euro zu einer Geldstrafe von 500.000 Euro und einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt. Die Haftzeit wurde damals allerdings auf Bewährung gesetzt.

Rund 20 Jahre später kam Becker nun allerdings nicht mehr ganz so glimpflich davon. In London kassierte er ehemalige Tennis-Star seine wohl bisher größte Niederlage und wurde 2022 wegen mehrerer Insolvenzstraftaten zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt. Die Richterin am Southwark Crown Court in London urteilte, dass Becker die Hälfte der Zeit wird absitzen müssen. Den Rest könne der ehemalige Wimbledon-Sieger auf Bewährung in Freiheit verbringen. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Becker eine Immobilie in seinem Heimatort Leimen verschleierte. Immerhin ein Schätzwert von rund 1,2 Millionen Euro. Zudem soll Becker mehr als 420.000 Euro unerlaubt auf andere Konten überwiesen, seine Beteiligung an einer Firma im Wert von 78.600 Euro verschwiegen und auch eine Darlehensschuld von 825.000 Euro nicht angegeben haben.

Peter Graf: Über 42 Millionen D-Mark verschwiegen

Dass auch im „weißen Sport“ Tennis nicht immer alles ganz sauber abläuft, bewies bereits einige Jahre zuvor Peter Graf. Der Vater von Tennis-Legende Steffi Graf kümmerte sich um die finanziellen Angelegenheiten seiner Tochter. Allerdings verschwieg Graf gegenüber dem Finanzamt Einkünfte von Steffi in Höhe von gut 42 Millionen D-Mark. 1997 wurde er dafür verurteilt und sollte eine Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten absitzen. Ein Jahr später wurde er jedoch frühzeitig aus der Haft entlassen. Steffi Graf ging damals übrigens straffrei aus, da sie glaubhaft belegen konnte, von den Aktionen ihres Vaters nichts gewusst zu haben.

Steffi Graf

Steffi Graf traf keine Schuld, doch ihr Vater und Manager Peter musste wegen Steuerhinterziehung ins Gefängnis.

Springreiter Paul Schockemöhle: Das Liechtenstein-Fiasko

Hart erwischt hat es aus steuerlicher Sicht auch den ehemaligen Springreiter Paul Schockemöhle. Die Pferdesport-Legende transferierte Gelder nach Liechtenstein, anstatt diese in Deutschland regulär zu versteuern. Ende der 1990er-Jahre wurde Schockemöhle deshalb zu einer Haftstrafe von elf Monaten auf Bewährung verurteilt. Darüber hinaus musste er gut 22,6 Millionen D-Mark nachzahlen.

Michael Ballack: Ein kleiner Fisch im großen Steuersünder-Becken

Ein vergleichsweise kleiner Fisch in der Auflistung der krassesten Steuerskandale in der deutschen Sportgeschichte ist die „Causa Michael Ballack“. Der ehemalige Kicker von Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München hatte auf der Heimreise nach Deutschland eine Luxus-Handtasche nicht verzollt, die er seiner damaligen Partnerin schenken wollte. Nach einem langen hin und her zahlte der ehemalige Mittelfeld-Stratege 2006 schließlich ein Bußgeld in Höhe von 70.000 Euro. Das Verfahren wegen Steuerhinterziehung wurde dafür eingestellt.

Zoll-Kontrolle

„Willkommen beim Zoll“: Auch Michael Ballack flog hier mit unverzollter Ware auf.

Krasse Fälle auch im internationalen Sport

Die deutsche Sportgeschichte steht mit ihren Steuerskandalen keinesfalls eine zu. Stattdessen haben auch international schon viele Sportler und Verantwortliche nicht immer ganz genau alle Zahlen auf den Tisch gelegt. Im Folgenden haben wir deshalb eine kleine Übersicht aufgeführt, in der einige der größten Steuerskandale des internationalen Sports zu finden sind.

  • Valentino Rossi: 60 Millionen Euro (2000-2004)
  • Diego Maradona: 39 Millionen Euro (1984-1991)
  • Neymar: 17,59 Millionen Euro (2011-2013)
  • Cristiano Ronaldo: 14,76 Millionen Euro (2011-2014)
  • James Rodríguez: 6,35 Millionen Euro (2014-2018)
  • Rafael Nadal: 5,93 Millionen Euro (2011-2012)
  • Radamel Falcao: 5,66 Millionen Euro (2012-2013)
  • Lionel Messi: 4,10 Millionen Euro (2007-2009)
  • Samuel Eto’o: 3,50 Millionen Euro (2006-2009)
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