Der Spieltag, der die Meisterschaft entscheiden kann

Showdown in der Handball-Bundesliga: Am Donnerstag spielen die besten vier Teams Deutschlands in direkten Duellen gegeneinander. Dabei könnten die Rhein-Neckar Löwen einen großen Schritt in Richtung zweiter Titelverteidigung in Folge machen. Aber auch für die SG Flensburg-Handewitt, den SC Magdeburg und den THW Kiel könnte der Spieltag schwerwiegende Auswirkungen haben.

Punktgleich kämpfen die Rhein-Neckar Löwen und die SG Flensburg-Handewitt derzeit um den Titel in der Handball-Bundesliga. Aber: Der Titelverteidiger aus Mannheim hat noch ein Faustpfand. Die Löwen haben erst 28 Spiele absolviert, der Rest der Spitzenteams bereits 30.

Am Donnerstagabend kommt es nun zu einer interessanten Spieltagskonstellation. RNL trifft auf den drittplatzierten SC Magdeburg, der Tabellenzweite aus Flensburg bekommt es mit dem deutschen Rekordmeister THW Kiel zu tun, der noch um einen Champions League-Platz kämpft. Spannung ist also garantiert.

Löwen mit weißer Heimweste

Nach dem ersten Pokaltriumph der Vereinsgeschichte gehen die Löwen mit großem Selbstbewusstsein an die Aufgabe gegen Magdeburg. Zudem sind die Gelb-Blauen das einzige Team, das zu Hause in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben hat. Die Löwen gewannen alle 13 Heimspiele. Ein Sieg wäre außerdem ein weiterer großer Schritt in Richtung erneuter Titelverteidigung. Die Mannen aus der Metropolregion Rhein-Neckar wurden bereits 2016 und 2017 deutscher Meister.

Das Spiel gegen den SC Magdeburg ist außerdem das zweite Duell innerhalb kürzester Zeit. Erst am Samstag besiegten die Löwen die Magdeburger im DHB-Pokal-Halbfinale mit 31:24.

In der Bundesliga geht es für den SCM noch um die Teilnahme an der kommenden Champions League-Saison. Aktuell liegen die Grün-Roten voll im Soll. Der Vorsprung auf den THW Kiel, der den ersten Nicht-CL-Platz belegt, beträgt drei Punkte. Für eine Überraschung in Mannheim gibt es Quote 5,50, ein Favoritensieg des Tabellenführer bringt dagegen nur Quote 1,22.

SG Flensburg-Handewitt: Angstgegner Kiel

Der THW Kiel ist für die SG Flensburg-Handewitt in dieser Saison ein echter Angstgegner. Drei Duelle fochten die beiden Elite-Handball-Klubs schon aus, nie konnten die Flensburger gewinnen. Der THW behielt dagegen zweimal die Oberhand, ein Spiel endete remis.

Außerdem zählt der THW, der im Saisonendspurt drei Zähler Rückstand auf den SC Magdeburg wegmachen will, zu den Teams der Stunde. Die Kieler gewannen ihre letzten fünf Auftritte, besiegten unter anderem den Tabellenführer RN Löwen.

Daher sehen unsere Buchmacher die Gastgeber aus Kiel auch im Vorteil. Quote 1,75, wenn der THW auch das vierte Spiel gegen Flensburg in dieser Saison nicht verliert. Quote 2,55 wartet dagegen, wenn die SGFH ihre kleine Titelchance mit einem Sieg wahrt.

Die Spitzenplätze der Tabelle im Überblick:

1. Rhein Neckar Löwen, 28 Spiele, 48 Punkte

2. SG Flensburg-Handewitt, 30 Spiele, 48 Punkte

3. SC Magdeburg, 30 Spiele, 46 Punkte

4. THW Kiel, 30 Spiele, 43 Punkte

5. Füchse Berlin, 28 Spiele, 43 Punkte

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