EHF Champions League: THW Kiel ist zum Punkten gezwungen

Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich der THW Kiel in der EHF Champions League von einem Titelkandidaten zu einem Mitläufer entwickelt. Bereits in der letzten Saison scheiterten die Zebras überraschend in der Gruppenphase. Nach der Heimniederlage gegen RK Celje Pivovarna Lasko (26:29) am letzten Spieltag muss der THW im Rückspiel bei den Slowenen (So, 17:00 Uhr) unbedingt punkten, um ein erneutes Aus in der Vorrunde zu verhindern.

Am letzten Samstag gab es lange Gesichter und ein Pfeifkonzert in der Sparkassen-Arena in Kiel. Völlig überraschend verlor der heimische THW gegen den Underdog RK Celje Pivovarna Lasko. Die Slowenen hatten in den fünf Champions-League-Spielen zuvor einzig gegen KS Kielce gewonnen. Mit der Niederlage verpasste Kiel einen großen Schritt in Richtung K.O.-Runde.

Erneutes Horrorszenario droht

Nach bisher sieben absolvierten Partien rangiert der deutsche Rekordmeister auf dem vorletzten Tabellenplatz der acht Klubs umfassenden Gruppe B. Die Bilanz: Zwei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen. Die ersten fünf Mannschaften erreichen das Achtelfinale, der Gruppensieger ist direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Von Letzterem kann der THW bei bereits sieben Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Paris St. Germain Abstand nehmen. Verlieren die Zebras allerdings auch den zweiten Vergleich mit Celje, ist das Weiterkommen gefährdet und es droht ein erneutes Aus in der CL-Gruppenphase. Dieses Horrorszenario passierte bereits im Vorjahr und war für Kiel ein Premiere seit der Einführung der EHF Champions League 1993.

Fehler aus dem Hinspiel abstellen

Für die Buchmacher ist der THW mit einer Quote von 1,85 der Favorit. Um dieser Rolle gerecht zu werden, muss im Vergleich zum Hinspiel allerdings eine Leistungssteigerung her. Vor allem müssen die Angriffe konzentrierter abgeschlossen werden. 21 Fehlwürfe verzeichnete die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason am vergangenen Sonntag. Torhüter Niklas Landin bezeichnete den Aufritt im Nachhinein als „eines der schlechtesten Spiele der Saison“. Aus deutscher Sicht bleibt zu hoffen, dass das Team daraus seine Lehren gezogen hat. Mut macht der gute Aufritt am gestrigen Donnerstag in der Handball-Bundesliga. Souverän gewann der THW daheim gegen den TBV Lemgo (29:19). Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen.

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