Gensheimer beendet bald Paris-Abenteuer

Das ist ein echter Handball-Kracher! Nur wenige nach dem Ende der Heim-WM, die die deutsche Nationalmannschaft etwas unglücklich auf dem vierten Platz abschloss, kann sich die Bundesliga über eine Rückkehr einer ihrer Helden freuen. Uwe Gensheimer soll von Paris St. Germain zu den Rhein-Neckar Löwen wechseln. Es wäre ein echter Coup für den Klub aus Mannheim.

Er hat wohl das außergewöhnlichste Handgelenk der Nation – Uwe Gensheimer schnibbelt die Bälle als Linksaußen mit unfassbarer Präzision nur so um die Torhüter herum. Und diese Kunstwürfe dürfen wir bald wieder in der Handball-Bundesliga bestaunen. Denn der 32-Jährige soll laut „Mannheimer Morgen“ am Mittwoch als Neuzugang für die kommende Saison bei den Rhein-Neckar Löwen vorgestellt werden. Schon seit Wochen wurde über die Rückkehr Gensheimers spekuliert. Der Grund: Seine Ehefrau und der gemeinsame Sohn zogen bereits zurück nach Mannheim.

Sommer-Abschied mit Titelhattrick

Seit zweieinhalb Jahre steht der gebürtige Mannheimer beim französischen Spitzenklub Paris St. Germain unter Vertrag. Mit den Hauptstädtern wurde er in beiden Jahren Meister, gewann zudem in der vergangenen Spielzeit den französischen Pokalwettbewerb. Und vieles deutet daraufhin, dass Gensheimer bis zu seinem Abgang im Sommer den Meisterschaftshattrick perfekt macht. In der Star League rangieren die Pariser nämlich erneut an der Spitze. In 13 Spielen kassierte PSG keine Niederlage, spielte sogar nur einmal remis.

Gensheimer kennt die Löwen in- und auswendig

Für Uwe Gensheimer ist es ein Wechsel in die Vergangenheit. Schließlich wuchs er in Mannheim auf, machte dort auch seine ersten Schritte im Handball. Bei der SG Kronau/Östringen, dem Vorgängerklub der Rhein-Neckar Löwen, reifte er zum Bundesliga- und Nationalspieler, spielte in Deutschlands höchster Klasse nie für einen anderen Klub. In 315 Bundesliga-Partien kam der Linksaußen auf überragende 1773 Treffer (durchschnittlich 5,6 Tore pro Spiel). Auch bei der jüngsten Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark gehörte er zu den torgefährlichsten Angreifern des Turniers. Nur Mikkel Hansen (Dänemark), Magnus Jondal (Norwegen) und Ferran Sole (Spanien) erzielten mehr Treffer als der designierte Bundesliga-Rückkehrer.

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