Handball WM: So stehen die DHB-Chancen in der Hauptrunde

Ungeschlagen überstand die deutsche Handball-Nationalmannschaft die Vorrunde der Heim-WM und reist nun nach Köln. Wie weit wird es für die Mannen von Trainer Christian Prokop in der Hauptrunde gehen? Nicht umsonst gilt die Halle in Köln (Bilanz: Acht Siege und eine Niederlage) als Festung. Unsere Analyse:

Zum Schluss traf sogar noch der Torwart. Silvio Heinevetter rundete einen nie gefährdeten 31:23-Erfolg gegen Serbien am Donnerstag ab. Ein Sieg, der die Euphorie im eigenen Land weiter ankurbelt, aber für die Hauptrunde belanglos ist. Auf dem Weg von der Spree an den Rhein nimmt das DHB-Team die Punkte (drei) sowie die Tordifferenz (59:46) aus den Partien gegen Brasilien und Frankreich mit. Erster Gegner am Samstagabend: Die Isländer um den Ex-Kieler Aron Pálmarsson.

Kroatien-Spiel als Wegweiser

Satte elf Treffer Vorsprung auf die punktgleichen Franzosen bedeutet eine recht solide Ausgangsposition! Gut möglich, dass es genau darauf am letzten Spieltag ankommt, wenn Deutschland zur Revanche gegen Spanien ansetzt und zuvor der Rekord-Weltmeister gegen Kroatien ran muss. Die Balkan-Handballer marschierten ohne Punktverlust durch die Vorrunde und sind erster Anwärter auf einen Platz im Halbfinale – Quote 1.86! Unsere Buchmacher vergeben eine leicht niedrigere Quote für Weiterkommen der DHB-Auswahl (1.66) als bei einem Ausscheiden (2.15) in der Hauptrunde. Das Kroatien-Spiel am Montag mutiert zum Wegweiser für Kapitän Uwe Gensheimer und Co.

Wird Weinhold rechtzeitig fit?

Für Frankreich wäre besagte Konstellation dann ein Vorteil, insofern die Kroaten durch zwei Siege bereits vorab das Halbfinal-Ticket sicher haben. Leichte Zweifel löst allenfalls die personelle Lage im deutschen Lager aus. Ausgerechnet der im Serbien-Spiel geschonte Steffen Weinhold laboriert weiter an einer Adduktorenzerrung. Anders als im Tor mit dem Duo Andreas Wolff/Silvio Heinevetter und in der Abwehr verfügt Christian Prokop im Rückraum über keine Ansammlung von Weltklassespielern. Mit Kai Häfner steht ein erprobter Weinhold-Vertreter aus dem Europameister-Team von 2016 bereit. In weiser Voraussicht sparte sich der Bundestrainer alle drei Nachnominierungen für die Hauptrunde auf.

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