Pascal „Pommes“ Hens beendet seine Karriere

Mit dieser Nachricht war in der nächsten Zeit leider zu rechnen. Pascal „Pommes“ Hens beendet seine Handball-Karriere. Der 199-fache deutsche Nationalspieler ist bereits 37 Jahre alt und wird nun nach 18 Jahren in der Bundesliga seine Schuhe an den Nagel hängen.

Er wird ein großes Loch hinterlassen und das nicht nur wegen seiner Körpergröße. Pascal Hens war über lange Jahre fester Bestandteil der Bundesliga und der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Unvergessen bleibt sein mächtiger Absprung und der noch heftigere Wurf. Mit einer Länge von 2,03 Meter hatte er die perfekten Voraussetzungen für einen Rückraumspieler.

Durchbruch bei Wallau/Massenheim, lange Jahre beim HSV

Der „Pommes“-Stern ging Anfang des neuen Jahrtausends auf. In der Saison 1999/2000 absolvierte der Hüne sein erstes Bundesliga-Spiel – und zwar für die SG Wallau/Massenheim. Der endgültige Durchbruch gelang ihm in der Spielzeit 2000/01, als er sogar so sehr überzeugte, dass Bundestrainer Heiner Brand ihn ihm März 2001 erstmals für die Nationalmannschaft nominierte.

Seine beste Zeit erlebte er beim Hamburger SV. In 13 Jahren war er stets der Charakterkopf der Mannschaft – auch wegen seines Markenzeichens, dem Irokeseschnitt. Mit den Hansestädtern wurde er 2011 Deutscher Meister, 2006 und 2010 den DHB-Pokal und 2013 sogar die Champions League. Doch die Insolvenz zerstörte Hens’ Traum vom Karriereende in Hamburg. „Der Abschied war nicht so emotional. Vielleicht verständlich, denn ich hatte mir das Ende bei meinem HSV gewünscht. Ich hätte gern in Hamburg vor meinen Fans 20 Minuten geweint“, wird Hens, der zuletzt in Balingen auf Torejagd ging, in der Bild-Zeitung zitiert.

Highlight Heim-WM 2007

Einen hohen nationalen Bekanntheitsgrad erlangte er vor allem durch die Erfolge mit der Nationalmannschaft. 2004 wurde er mit dem DHB-Team Europameister, der Höhepunkt war jedoch der Weltmeistertitel bei der Heim-WM 2007, als die Truppe von Legenden-Trainer Heiner Brand das ganze Land begeisterte. Das alles ist nun endgültig Geschichte. „Erst einmal ein, zwei Monate nichts. Ich werde mit der Familie in den Urlaub fahren und nach zwei Jahren wieder Golf spielen“, so Hens. Nach 402 Bundeliga-Spielen und 199 Länderspielen hat er sich das definitiv verdient.

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