HSV vor der Rückkehr ins Profi-Geschäft

Etwas mehr als zwei Jahre ist es her, dass der Hamburger SV seine Handballer aus dem Liga-Betrieb zurückzog. Zu groß waren die Verbindlichkeiten geworden, der Insolvenzantrag war bereits gestellt. Derzeit kämpfen die Jungs des HSV in der Regionalliga Nord um Punkte. Und das sehr erfolgreich. Nach 20 Spielen führen die Hanseaten die Tabelle an. Jetzt wurden auch die Lizenzunterlagen für die 2. Bundesliga eingereicht. Der erste Schritt zurück in den Profibereich ist gemacht.

VfL Fredenbeck, HF Springe und TSV Altenholz heißen derzeit die Gegner der HSV-Handballer. Noch vor knapp zwei Jahren war dies anders. Damals spielte man noch in den großen Hallen der Republik gegen Größen wie die Rhein-Neckar Löwen oder den THW Kiel. Durch die finanzielle Schieflage mussten die Hamburger ihr Team aus dem Spielbetrieb abmelden und stiegen somit auch ab. Durch die Meisterschaft der zweiten Mannschaft in der Oberliga Hamburg – Schleswig-Holstein durfte der HSV in der Saison 2016/17 in der Regionalliga antreten. Die Mannschaft wird seitdem durch Handball Sport Verein Hamburg e.V gemeldet und nicht mehr von der insolventen Betriebsgesellschaft.

Toto Jansen übernahm 2017 das Ruder

Doch es gibt wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Sportlich läuft es für die Hamburger nahezu perfekt und auch wirtschaftlich geht es bergauf. Die „Handball Sport Management und Marketing GmbH“ wurde für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gegründet. Somit sind erste Voraussetzungen für eine Teilnahme an der 2. Bundesliga im Aufstiegsfall erfüllt worden.

Während sich auf dem Feld weitestgehend eher unbekannte Namen tummeln, steht an der Seitenlinie des HSV ein echtes Handball-Idol. Torsten Jansen coacht den wiederaufstrebenden Klub seit März 2017. Der Weltmeister von 2007 verhilft somit seinem Herzensklub wieder zu besseren Zeiten. Jansen war nämlich von 2003 bis 2015 für den HSV aktiv und bestritt insgesamt 342 Bundesliga-Spiele für die Elbstädter.

Sein erstes Engagement als Cheftrainer ist ein voller Erfolg. In der laufenden Saison mussten die Hamburger nur eine Pleite hinnehmen, acht Spieltage vor dem Ende haben sie zudem sechs Punkte Vorsprung auf Platz zwei. Es scheint, als gäbe es bald in Hamburg wieder Profi-Handball zu sehen.

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