Handball: Prokop erhält weitere Chance als Bundestrainer

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Die Entscheidung ist gefallen: Christian Prokop darf trotz der enttäuschenden Handball-EM 2018 weiter als Bundestrainer arbeiten. Die Spitze des Deutschen Handball-Verbandes (DHB) glaubt an einen erfolgreichen Neustart mit dem 39-Jährigen. Die Entscheidung sorgt vor allem unter den Experten für reichlich Kritik.

Christian Prokop bleibt im Amt des Bundestrainers für die deutsche Handball-Nationalmannschaft. Das gab der DHB am gestrigen Montag bekannt. Diese Entscheidung kommt sehr überraschend, stand der Coach aufgrund der schwachen EM (Platz 9) und des Verhältnisses zu einem Teil der Mannschaft schwer in der Kritik. Viel sprach für eine Entlassung des 39-Jährigen. Nun allerdings die Kehrtwende.

Mit Prokop zur Heim-WM

Zu der Entscheidung sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning: „Die Reifen haben ordentlich gequietscht. Christian war ein Teil des Problems, aber nicht DAS Problem. Der Mitarbeiterstab und auch die Spieler tragen Verantwortung. Natürlich bleibt etwas hängen. Es muss Gespräche mit den Nationalspielern geben.“

In der Präsidiumssitzung gelobte Prokop Besserung im Umgang mit seiner Mannschaft. Auch räumte er Fehler bei der Zusammenstellung des DHB-Kaders für die EM ein. Ein wesentlicher Grund für die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Prokop war allerdings, dass ein adäquater Nachfolger nicht in Sicht war. Nun muss sich der Bundestrainer an den Resultaten der Heim-WM im kommenden Januar messen lassen.

Scherbenhaufen Nationalmannschaft

Viele ehemalige Spieler und Experten kritisieren die DHB-Entscheidung. Ex-Welthandballer Daniel Stephan sagte bei Sport 1: „Aus meiner Sicht kann man bei der Faktenlage nur zu dem Ergebnis kommen, dass man Christian Prokop beurlauben muss. Auch Hanning hätte seinen Hut nehmen müssen, denn es war sein Schützling – er hat sich für Prokop stark gemacht.“

Laut Stephan sei die ganze Situation „einer deutschen Nationalmannschaft nicht würdig.“ Nicht bestreiten lässt sich, dass die Gräben zwischen Bundestrainer und Mannschaft tief sind. Dazu hat das Image des DHB großen Schaden genommen. Die wochenlange Hängepartie um die Prokop-Zukunft kam einem Trauerspiel gleich – genau wie das Krisenmanagement des Verbandes. Trotz der weiteren Zusammenarbeit: Der Coach geht angeschlagen in die Vorbereitung auf die Heim-WM.

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